Yamaha bereit für Jerez-Siege? Van der Mark Zweiter!

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Michael van der Mark: Nur Ducati-Star Álvaro Bautista war schneller

Michael van der Mark: Nur Ducati-Star Álvaro Bautista war schneller

Bestzeit im kühlen ersten Training, Zweitschnellster am heißen Nachmittag: Pata-Yamaha-Werkspilot Michael van der Mark ist beim Superbike-Meeting in Jerez bereit für Heldentaten.

Michael van der Mark erwischte am ersten Trainingstag der Superbike-WM 2019 in Jerez einen Auftakt nach Maß: In 1:39,654 min sorgte der schnelle Niederländer im ersten Training für die Bestzeit, im zweiten Training fuhr er in 1:39,695 min als Zweitschnellster zwar geringfügig langsamer, schneller als der Yamaha-Pilot war aber nur WM-Leader Álvaro Bautista (Ducati).

Und das restliche Wochenende soll ähnlich verlaufen. Während die Wetten vor allem auf Bautista und Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) gesetzt werden, will van der Mark für den ersten Yamaha-Laufsieg 2019 sorgen.

SPEEDWEEK.com unterhielt sich mit dem Supersport-Weltmeister von 2014.

Michael, dein starker Auftakt macht Hoffnungen für das restliche Wochenende. Warum läuft es hier für Yamaha insgesamt so gut – liegt es an Fortschritten mit dem neuen Chassis und dem schmaleren Tank, oder mehr an der Rennstrecke?

Beides stimmt. Einerseits funktioniert die Yamaha mit den neuen Teilen besser, aber wir haben in Jerez auch so unglaublich viele Runden abgespult. Das Layout der Strecke passt zur Yamaha, dazu hilft uns die Erfahrung der vielen Runden bei den Wintertests. Schon der erste Run fällt einem dadurch so viel leichter. Ja, es gibt Fortschritte, aber die gute Performance ist eine Kombination mehrerer Faktoren.

Und warum liegt Jerez der Yamaha R1?

Besonders in den schnellen Kurven ist die Yamaha sehr stark, dazu ist es sehr heiß. Verbessert haben wir unser Bike nicht nur am Kurvenein- sondern auch am Kurvenausgang.

Kannst du hier in Jerez mit Rea und Bautista mithalten?

Eigentlich wollte ich vor ihnen sein! Aber im ernst, es ist schwierig zu beurteilen. Schaut man auf die Zeitenliste, sind wir dabei. Aber im Rennen kann es anders aussehen. Es ist Freitag, ich fühle mich gut und die Abstände sind gering. Ich denke wenn wir uns noch ein wenig steigern, können wir mithalten.

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