Honda: Takahashi rettete einen mickrigen WM-Punkt

Von Tim Althof
Takumi Takahashi

Takumi Takahashi

Das Honda-Werksteam kommt auch beim zehnten Event der Superbike-WM 2019 nicht vom Fleck. Ersatzfahrer Takumi Takahashi ist schneller als Stammpilot Ryuichi Kiyonari.

Da sich Leon Camier bereits vor einer Woche für das Rennen in Portugal abmeldete, weil er immer noch nicht fit ist, setzte Honda dieses Jahr erstmals den 29-jährigen Japaner Takumi Takahashi auf die Fireblade des Moriwaki-Teams. Sein Namensvetter Yuki Takahashi hatte in Jerez und Misano die Ehre auf der Honda zu sitzen und holte in Misano mit Platz 8 das beste Saisonergebnis für das japanische Werk – im strömenden Regen.

Takumi Takahashi, der im kommenden Jahr die gesamte Saison für Honda fahren soll, und Stammfahrer Ryuichi Kiyonari starteten von den aussichtslosen Plätzen 17 und 18 in das erste Hauptrennen am Samstag. Doch bereits nach der ersten von 20 Runden fiel Kiyonari auf den letzten Platz zurück, Takahashi war 18., zwischen den beiden machte Alessandro Delbianco die Schmach für den größten Motorradhersteller perfekt.

Bis zum Rennende überzeugten die Honda-Piloten nicht, denn Takahashi kämpfte nur mit dem zwischenzeitlich gestürzten Loris Baz und Gaststarter Sylvain Barrier um die letzten Plätze. Der 36-jährige Kiyonari sah kein Licht am Ende des Tunnels und beendete das Rennen als abgeschlagener Letzter, über eine Minute hinter Sieger Johnny Rea auf Kawasaki. Takahashi wurde 15. und sammelte seinen ersten WM-Punkt in diesem Jahr.

«Der Tag war ziemlich anstrengend für uns, hatte aber auch Positives zu bieten und insgesamt war es eine gute Erfahrung für mich», erzählte Takahashi. «In den ersten Runden kämpfte ich mit einigen anderen Fahrern um die Positionen, hatte aber Mühe sie zu überholen und meinen Speed zu finden. Nach und nach konnte ich Vertrauen zum Bike aufbauen und fand meinen Rhythmus. Die Konstanz am Ende des Rennens war ganz anständig.»

Ryuichi Kiyonari war nicht zufrieden mit seiner Performance am Samstag und berichtete: «Im Qualifying verbesserte ich zwar meine Position nicht, aber zumindest das Gefühl für das Motorrad war nicht schlecht, abgesehen vom fehlenden Grip am Hinterrad. Daraufhin änderten wir unser Set-up für das Rennen, doch das zahlte sich nicht aus. Leider litt ich sehr in diesem Rennen und war zu langsam. Für Sonntag müssen wir hart arbeiten, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.»

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