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Warum Garrett Gerloff (7./Yamaha) sein Ziel verfehlte
GRT Yamaha-Neuzugang Garrett Gerloff hinterließ beim Superbike-Test in Aragón einen tadellosen Eindruck. Dass er seine R1 bei einem Sturz verschrottete, trübte das positive Bild nur ein wenig.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Mit 1,4 sec Rückstand auf die Tagesbestzeit startete Garrett Gerloff am Mittwoch in seinen ersten Arbeitstag in der Superbike-WM, am Ende des zweiten Testtags in Aragón waren es nur noch 0,7 sec. Der US-Amerikaner, der Reifen, Rennstrecke und Team nicht kannte, fuhr eine 1:51,133 min, die schnellste Rundenzeit mit Rennreifen spulte Ducati-Pilot Scott Redding in 1:50,403 min ab. Hätte ein Sturz den Test für den Yamaha-Piloten nicht vorzeitig beendet, wäre der Rückstand vielleicht noch geringer ausgefallen. Auf die schnellste Yamaha von Toprak Razgatlioglu fehlten Gerloff nur 0,5 sec, was angesichts neuer Reifen und Strecke sehr respektabel ist. "Ich hoffte, noch etwas näher zu sein. Ich wollte eine 1:50 min fahren, das war mein Ziel für den zweiten Testtag. Ich kam zwar nahe ran, habe das Ziel aber verfehlt", sagte der 24-Jährige im Gespräch mit SPEEDWEEK.com selbstkritisch.
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Der Sturz übers Vorderrad kam für Gerloff völlig überraschend. "Es kann der Wind gewesen sein, es wurde aber auch etwas feucht. Wir müssen zuerst noch alles kontrollieren. Ich war auf meiner zweiten Runde und machte alles wir zuvor, plötzlich machte das Bike aber einen Schlag und das wars. Freaky, aber ich bin ok", schilderte der US-Boy. "Es hat mich plötzlich aus dem Sattel gerissen, davor hatte ich zwei Tage lang überhaupt keinen heiklen Moment. Ich weiß nicht, was da passiert ist. Bisher hatte ich auch bei härteren Bremsmanövern nicht das Gefühl, dass ich am Limit bin. Wir müssen uns die Daten noch genauer anschauen. Auf die schnelle haben wir nur gesehen, dass der Vorderreifen etwas kühler war. Schräglage, Speed und Gasstellung war identisch." "Mit dem Sturz endete der Tag natürlich etwas enttäuschend. Ich wollte bei meinem letzten Stint eine Rennsimulation fahren. Über die Distanz hatten wir aber auch schon vorher Fortschritte erzielt", erzählte Gerloff weiter. "Ich glaube Aragón ist grundsätzlich eine gute Strecke für den Anfang. Alle Strecken in dieser Saison werden neu für mich sein, das macht es schwieriger. Aber ich habe hier schon mal einen Eindruck gewonnen, was mich erwartet und in welchem Bereich ich mich besonders anstrengen muss. Mit dem Team bin ich absolut glücklich – ich bin mir [nach dem Sturz] aber nicht sicher, ob das Team auch glücklich mit mir ist. Alle im Team sind aber supernett und angenehm. Das ist klasse für mich." Die Wintertest finden neben Aragón in Jerez, Portimão sowie unmittelbar vor dem Saisonauftakt auf Phillip Island statt. Vier Rennstrecken lernt der US-Amerikaner vor der Saison kennen. "Das ist schon mal eine Hilfe. Ich werde jeden Test so angehen, als wäre es schon das Rennwochenende. Also muss ich alles schnell begreifen und mir viel abschauen", meinte der Dritte der MotoAmerica 2019. Kombinierte Zeiten Aragon, 13./14. November:
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1. Scott Redding (GB), Ducati, 1:49,929* min 2. Chaz Davies (GB), Ducati, 1:50,185* 3. Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:50,416 4. Alex Lowes (GB), Kawasaki, 1:50,653* 5. Toprak Razgatlioglu (TR), Yamaha, 1:50,657 6. Michael van der Mark (NL), Yamaha, 1:50,941 7. Garrett Gerloff (USA), Yamaha, 1:51,133 8. Federico Caricasulo (I), Yamaha, 1:52,477 9. Leon Camier (GB), Ducati, 1:52,902 * mit Qualifyer Schnellster auf Rennreifen war Redding in 1:50,403 min
Zeiten Superbike-WM-Test Aragon, 14. November:
1. Scott Redding (GB), Ducati, 1:49,929 min 2. Chaz Davies (GB), Ducati, 1:50,185 3. Alex Lowes (GB), Kawasaki, 1:50,653 4. Toprak Razgatlioglu (TR), Yamaha, 1:50,657 5. Michael van der Mark (NL), Yamaha, 1:51,088 6. Garrett Gerloff (USA), Yamaha, 1:51,133 7. Federico Caricasulo (I), Yamaha, 1:52,477 8. Leon Camier (GB), Ducati, 2:03,047 9. Jonathan Rea (GB), Kawasaki, keine Zeit Zeiten Superbike-WM-Test Aragon, 13. November:
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1. Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:50,416 min 2. Scott Redding (GB), Ducati, 1:50,868 3. Michael van der Mark (NL), Yamaha, 1:50,941 4. Chaz Davies (GB), Ducati, 1:51,176 5. Toprak Razgatlioglu (TR), Yamaha, 1:51,313 6. Alex Lowes (GB), Kawasaki, 1:51,567 7. Garrett Gerloff (USA), Yamaha, 1:51,867 8. Leon Camier (GB), Ducati, 1:52,902 9. Federico Caricasulo (I), Yamaha, 1:53,514
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