BMW testete in Eastern Creek

Von Peter Fuchs
Superbike-WM
Leon Haslam verlor eine Sekunde auf Troy Corser

Leon Haslam verlor eine Sekunde auf Troy Corser

Während sich die meisten Teams bei überwiegend nasser Strecke im portugiesischen Portimao abmühen, wich BMW nach Eastern Creek in Australien aus.

Mit dem Testverlauf zeigte sich das BMW-Werksteam zufrieden – auch wenn wirklich Referenzzeiten fehlten: In Eastern Creek testen selten Werksteams, dort finden auch keine WM-Läufe statt. Wenig überraschend, dass Troy Corser mit 1:29,5 min einen neuen Rundenrekord aufstellte. Leon Haslam blieb eine Sekunde zurück.

«Ich bin mit den Fortschritten, die wir mit meinem Motorrad gemacht haben, sehr zufrieden», jubelte Corser. «Wir haben an der Elektronik, der Traktion und der Fahrbarkeit gearbeitet. In allen Bereichen sind wir gut vorangekommen. Ich habe verschiedene Einstellungen für das Fahrwerk, die Vorderradgabeln und Geometrien getestet. Wir haben uns auf diese Bereiche konzentriert, damit wir wissen, was wir zu tun haben, wenn wir solche Bedingungen haben. Die Rundenzeiten wurden immer schneller, je mehr wir das Bike verbessert haben und je besser die Bedingungen auf der Strecke wurden. Wir konnten mühelos sehr gute Rundenzeiten fahren. Ich denke, dass wir mit dem, was wir über die Abstimmung des Motorrads gelernt haben, für den Test nächste Woche sehr gut gerüstet sind. Es war schön, wieder nach Eastern Creek zu kommen. Ich war vor 18 Jahren das letzte Mal hier, im Jahr 1993. Es war toll, jetzt hier mit dem Superbike zu fahren.»

«Wir haben vor allem an der Einstellung der Elektronik gearbeitet», ergänzte Vizeweltmeister Haslam. «Wir haben uns auch darauf konzentriert, eine Basisbstimmung für das Fahrwerk zu finden, denn bei den heissen Bedingungen verhält sich das Motorrad ganz anders. Wir hatten ein paar kleinere Probleme, aber wir machen mit dem Bike Fortschritte. Natürlich will man immer schneller fahren und zügiger vorankommen. Aber wir konnten viel testen, was wichtig war. Und wir konnten uns definitiv steigern. Ich bin davon überzeugt, dass das Team 100 Prozent geben wird und dass wir gut aufgestellt in die Saison gehen. Ich freue mich schon auf den nächsten Test in Phillip Island. Das ist eine Strecke, auf der wir auch Rennen fahren. Von daher wissen wir, wie die Rundenzeiten sein sollten. Daran werden wir uns gut orientieren können. Und dann kann ich es kaum erwarten, dass die Saison beginnt. Das Testen ist das eine, aber das Rennen Fahren das andere. Du willst nichts anderes, als auf die Strecke gehen und Rennenfahren. Es dauert nicht mehr lang, nur noch einen Monat. Ich fühle mich auch körperlich sehr gut. Und mein Trainer kommt vor dem Saisonauftakt noch einmal für zwei Wochen nach Australien.»

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