Monza hat Geschichte und Charakter

Von Gino Bosisio
Superbike-WM
In Monza wird eine volle Hütte erwartet

In Monza wird eine volle Hütte erwartet

Für Fans aus Süddeutschland, Südwest-Österreich und der Schweiz ist Monza beinahe ein Heimrennen.

Die Stadt Monza hat rund 120.000 Einwohner. Sie liegt in der nördlichen Lombardei, nur 20 Kilometer vom Zentrum der Metropole Mailand entfernt.

Der Kurs von Monza ist nicht nur für seine enormen Spitzengeschwindigkeiten bekannt, sondern auch für seine lange Tradition. Die Rennstrecke im von hohen Mauern umgebenen Königlichen Park wurde 1922 eröffnet. Seitdem werden dort Motorrad- und Automobilrennen ausgetragen, nirgendwo fanden mehr Formel-1-Grands-Prix statt. In seiner langen Geschichte wurde das «Autodromo Nazionale» mehrfach ungebaut. Zur ursprünglichen Streckenführung gehörte auch ein Oval. Dieses wird aber seit 1967 nicht mehr befahren. Die Überreste einer Steilwand lassen noch heute erahnen, wie die Rennstrecke in ihren Anfangsjahren aussah.

Das «Autodromo Nazionale di Monza» ist von seinem Charakter her einmalig im Kalender der Superbike-WM. Hier dreht sich alles um Höchstgeschwindigkeit. Die langen Geraden sind vor allem durch ultraschnelle Kurven miteinander verbunden, es gibt aber auch langsame Schikanen. Die Bremsen werden einem echten Härtetest unterzogen.

Das Motorrad muss in Monza anders abgestimmt werden als auf allen anderen Rennstrecken. Auch bei niedrigem Tempo muss es gut auf Lenkbewegungen reagieren, zudem ist eine hohe Stabilität beim Verzögern wichtig. Die erste Schikane ist extrem langsam. Aus ihr müssen die Fahrer gut in die höheren Gänge hinausbeschleunigen können. Der Bremspunkt für die beiden berühmten Lesmo-Kurven ist ebenfalls von Bedeutung. In der Parabolica wird lange auf der Reifenkante gefahren. Guter Seitengrip ist daher wichtig, um mit Schwung auf die lange Gerade zu kommen.

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