Biaggi und Laverty über den Saisonstart

Von Andreas Gemeinhardt
Superbike-WM
WM-Leader Max Biaggi

WM-Leader Max Biaggi

Ein paar Tage vor dem zweiten Saisonrennen Anfang April in Imola waren Eugene Laverty und Max Biaggi als Ehrengäste bei der «Piaggio Group Americas Dealer Convention» in Miami.

Auf der Dealer Convention treffen sich alle Piaggio-Händler aus den USA, Kanada und Lateinamerika. Biaggi und Laverty standen Rede und Antwort.
 
«Die Saison hat super begonnen», erzählte Biaggi, der beim ersten WM-Event in Phillip Island die Plätze 1 und 2 erreichte und damit WM-Führender ist. «Wir haben ein Rennen gewonnen, konnten Carlos Checa unter Druck setzen, sodass er einen Fehler machte. Im zweiten Rennen musste ich mich dann von hinten durchs ganze Feld kämpfen und schaffte es noch auf Rang 2. Das war eines der besten Rennen meiner Karriere. Nach der Berührung mit Tom Sykes in der ersten Kurve habe ich nicht daran geglaubt, dass in dem Rennen viel geht. Als ich dann die guten Zeiten angezeigt bekommen habe, wurde ich etwas zuversichtlicher und habe bis zur Ziellinie alles gegeben. Diese beiden Resultate waren die Belohnung für die harte Arbeit am ganzen Wochenende und stimmen uns zuversichtlich für die kommenden Rennen.»

Für Eugene Laverty begann die Saison unglücklich. Nach zwei heftigen Stürzen bei den vorangegangenen Testfahrten und Verletzungen an der linken Hand und dem rechten Knöchel, konnte Laverty nur dank der Behandlung durch seinen Physiotherapeuten Mickey Kerr die Rennen bestreiten: «Das war nicht gerade ein leichter Saisonstart. Letztes Jahr in meiner Rookie-Saison hatte ich einige gute Rennen. Ich konnte um Podiumsplätze kämpfen und sogar zwei Siege in Monza erringen. Wenn ich aber Weltmeister werden will, muss ich diese Leistungen konstant abrufen.»

Für die nächsten Rennen sieht Laverty harte Arbeit vor sich: «Unsere Konkurrenz ist stark, angefangen mit meinem Teamkollegen Max. Auch Carlos Checa ist wieder sehr stark. Seit ich bei Aprilia bin, weiss ich, dass ich ein siegfähiges Motorrad habe und um die Meisterschaft kämpfen kann. In Australien war ich dazu nicht in der Lage, weil ich mit der Verletzung zu kämpfen hatte. Die Saison beginnt für mich also erst richtig in Imola.»

Das komplette Interview gibt es auf www.aprilia.it in Italienisch und Englisch.

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