2. Qualifying: Ducati dominiert

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Vorläufig auf Pole: Régis Laconi

Vorläufig auf Pole: Régis Laconi

Ducati-Xerox-Teamchef Davide Tardozzi konnte sich nach dem 2. Qualifying in Assen ein Schmunzeln nicht verkneifen: Vier Ducati in den Top-5!

«Wir fahren auf der Rennstrecke mit dem, was wir verkaufen», sagte Ducati-Xerox-Teamchef Davide Tardozzi nach der Bestzeit von Régis Laconi (DFX Ducati) im zweiten Qualifying in Assen. Dass Laconi mit seiner privaten Ducati sogar die beiden Werkspiloten [*Person Noriyuki Haga*] (2.) und [*Person Michel Fabrizio*] (5.) bügelte, ist für Tardozzi nur ein Schönheitsfehler. «Als Ducati-Mann freue ich mich über dieses Ergebnis, als Teammanager von Xerox muss ich mich natürlich fragen, warum es so ist. Laconi macht beste Werbung für Ducati. Er zeigt, dass man auch mit einem privaten Bike ganz vorne stehen kann.»

Das Qualifying hat sich dieses Jahr aber schon mehr als einmal als nur grob richtungsweisend gezeigt. In der Superpole wurde das Feld meist gehörig durcheinander gewürfelt. Guandalini-Ducati-Pilot Jakub Smrz (4.) glaubt das Erfolgsgeheimnis für die Superpole-Sessions am Mittag zu kennen: «Bei einer so kurzen Rundenzeit wie in Assen, kommt es vor allem auf den richtigen Moment an, in dem man auf die Strecke geht.»

Einziger Nicht-Ducati-Fahrer in den Top-5 ist Yamaha-Pilot Ben Spies auf Rang 3. [*Person Max Neukirchner*] wurde Siebter. Erstaunlich: Spies fuhr als Einziger der Spitzenpiloten im ersten Qualifying schneller als im zweiten, das Ergebnis des 2. Qualis entspricht deswegen nicht der vorläufigen Startaufstellung.
 

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