Marco Melandri: «Die BMW reagierte nicht»

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Melandri ist trotz der reizenden Manuela nicht glücklich

Melandri ist trotz der reizenden Manuela nicht glücklich

Während Chaz Davies für BMW beide Rennen im MotorLand Aragón gewann, hatte Teamkollege Marco Melandri im Kampf um die Siege nichts zu bestellen.

Marco Melandri ist es seit Jahren gewohnt, im Rampenlicht zu stehen. Dem 250er-Weltmeister von 2002 wird nur selten die Show gestohlen – doch genau das tat sein Teamkollege Chaz Davies mit seinen beiden Laufsiegen in Spanien äußerst eindrucksvoll.

«Ich bin nicht glücklich, wir haben ein Rennwochenende komplett vergeudet», maulte Melandri im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Freitag und Samstag ging gar nichts, das Motorrad reagierte nicht. Es dauerte lange bis wir dahinter kamen, warum das so ist – für die Rennen am Sonntag bauten wir alles um. Ab dann fühlte sich das Motorrad normal an.»

«Es war, als wäre ich die Rennen ohne Training gefahren», hielt der BMW-Werksfahrer fest. «Ich hatte nur das Warm-up am Sonntagmorgen. Im zweiten Lauf wählte ich den falschen Vorderreifen, das Bike lenkte kaum noch in die Kurven ein. Also musste ich es zwingen und ruinierte dabei den Hinterreifen.»

Nach Rang 3 im ersten Lauf wurde es im zweiten nur der fünfte Platz. «Gegen Rennende ging mir auch die Kraft aus», sagte der eben erst von langwierigen Schulterproblemen kurierte Italiener. «Ich beschloss dann die Punkte nach Hause zu fahren und nicht sinnlos anzugreifen. Am meisten frustriert mich, dass wir wissen, weshalb wir so schlecht waren. Das Motorrad hat viel Potenzial, Chaz Davies hat das mit seinen beiden Siegen bewiesen. Ich hatte erwartet, dass er in Aragón sehr schnell sein wird. Aber ich schaue auf meine Seite der Box – und bin alles andere als glücklich.»

In der WM-Gesamtwertung liegt Melandri als Vierter bereits 42 Punkte hinter WM-Leader Sylvain Guintoli (Aprilia).

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