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EBR (Buell): Ernüchterung nach Imola

Von Kay Hettich
Das EBR-Team wollte sich beim Meeting in Imola gut verkaufen, doch am Rennsonntag überwogen wieder Defekte: Nur eine Zielankunft auf Platz 18 durch Geoff May.

Auch wenn Erik Buell Racing aus den USA stammt, Sitz des Teams ist in Italien. Aber auch bei ihrem Heimrennen in Imola konnten die italienischen Mechaniker nicht mehr aus der 1190RX herauskitzeln als sonst.

Wobei sich der eklatante Top-Speed-Nachteil in Imola nach ganz so krass auswirkte als auf anderen Rennstrecken. Mit 254 km/h knatterten die V2-Bikes aus dem US-Bundesstaat Wisconsin nur noch 25 km/h langsamer durch die Lichtschranke als ihre Superbike-Kollegen. Die Evo-Bikes waren um bis zu 15 km/h flotter.

In den Rennen spielten Aaron Yates und Geoff May wenig verwunderlich keine Rolle, ihre Rundenzeiten waren kaum auf dem Niveau der Top-10 der Supersport-WM, die nur über den halben Hubraum verfügt!

Im ersten Rennen sah keiner der beiden EBR-Piloten das Ziel. May war wegen einem Defekt erst gar nicht gestartet, Yates schied bereits nach sieben Runden aus. Im zweiten Lauf konnte May als Vorletzter immerhin BMW-Pilot Imre Toth hinter sich lassen, Yates schrieb erneut einen Nuller.

«Natürlich hätten wir uns bessere Ergebnisse gewünscht», beteuert Teammanager Giulio Bardi. «Für uns ist jedes Rennen wie ein Test und nach jedem Rennwochenende sind wir besser als davor, das ist das Wichtigste in unserer Situation. Unser Team bemüht sich nach Kräften, die EBR 1190RX zu verbessern. Ich bin mir sicher, schon bald können wir gute Ergebnisse erreichen.»

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