Honda taumelt: Rea verfehlt auch in Sepang die Top-5
Vom WM-Anwärter taumelte Honda innerhalb nur zwei Meetings zurück ins Mittelmaß. Nach dem Meeting in Sepang hoffen Jonathan Rea und Leon Haslam auf Besserung in Misano.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Nach drei Superbike-Laufsiegen in Folge war Jonathan Rea der Mann der Stunde und übernahm sogar die WM-Führung. Doch seit seinem Doppelsieg in Imola ist der Wurm drin, in Donington und Sepang kam der Honda-Star nicht über sechste Ränge hinaus und fiel auf den dritten WM-Rang zurück.
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Sechste Plätze übersetzte Technikchef Pieter Breddels zuletzt in Donington mit 'Letzter'. "Zwei sechste Positionen sind in Sepang angesichts der Umstände wohl das Maximum für uns", urteilt Breddels beim Meeting in Malaysia nicht viel anders. "Wir werden alles daran setzen, in Misano wieder um Podestplätze zu kämpfen." Auf der Piste mussten jedoch Jonathan Rea und Leon Haslam die schwache Performance der Honda Fireblade ausbaden. "Ich bin nicht da, wo ich sein sollte", knurrt Rea. "Immerhin haben wir im zweiten Rennen ein paar kleine Fortschritte machen können. Es scheint als wäre unser System für die Motorbremse zu empfindlich bei sich veränderten Bedingungen. Das ist frustrierend, denn wenn ich Grip habe, habe ich keine Probleme in den Kurven. Gegen Rennende wenn der Grip nachlässt, bekomme ich aber massives Chattering am Hinterrad."
Teamkollege Leon Haslam stand durch die Probleme von Honda in Sepang etwas weniger im Schatten seines Teamkollegen als üblich. Seine Rennplatzierungen sieben und elf entsprechen seinem Durchschnitt. "Wir hatten beide Probleme an diesem Wochenende", meint der 31-Jährige. "Wir hatten mehrere technische Schwierigkeiten, die uns zurückgeworfen haben. Hoffentlich können wir aus diesem Wochenende etwas lernen und in Misano zum Vorteil nutzen."
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