Buell (EBR): Portimão Schongang wegen Laguna Seca

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Nur eine Zielankunft erreichte das amerikanische Buell-Team (EBR) beim Superbike-Meeting in Portimão – auch weil man sich beim Heimrennen in Laguna Seca in einer Woche nicht blamieren will.

Buell hat bei jedem eine neue Überraschung für die Berichterstatter im Gepäck. In Portimão war es ein fehlender Motor am Bike von Geoff May, der bereits alle acht erlaubten Motoren aufgebracht hat – er steckte ungeplant lange beim Zoll fest.

Geplanter verlief der Rennsonntag. Weil Buell beim Heimrennen in Laguna Seca in einer Woche nicht schon wieder mit Motorschaden ausfallen wollte, war in Portimao Schongang angesagt. May fuhr in beiden Rennen zusammen nur 10 Runden und steuerte frühzeitig die Garage an, Teamkollege Aaron Yates, bei dem die fragilen V2-Triebwerke seltsamerweise etwas standfester sind, verzichtete auf das zweiten Rennen gänzlich.

«Es ist ja kein Geheimnis, dass wir bei noch fünf ausstehenden Meetings bereits den zehnten Motor im Einsatz haben. Wenn man hier aus der Boxengasse starten muss, kann man ohnehin nichts erreichen. Also haben wir uns entschieden, den Motor zu schonen», sagt May, der die zahlreichen Probleme bisher tapfer wegsteckt. «Wir haben trotzdem alles erreicht was wir wollten und erfolgreich neue Teile getestet. In Laguna werden ich nicht aus der Boxengasse starten müssen.»

Bereinigt um die noch nicht homologierten Bimotas konnte Aaron Yates im ersten Rennen einen 16. Rang sicherstellen, sein Rückstand auf den letzten Punkterang betrug jedoch über 40 sec. Auch der 40-Jährige schonte seinen Motor: Als Überrundeter musste er eine Runde weniger fahren. Im verregneten zweiten Lauf blieb er in der trockenen Box. «Ich war schon damit zufrieden, den ersten Lauf beenden zu können», sagte Yates. «Wir haben ein paar Fortschritte bei der Dämpfung gemacht. Jetzt freue ich mich auf Laguna

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