Sparkurs: Polita muss zuschauen

Von Jörg Reichert
Superbike-WM
Byrne (67) darf Fahren, Polita (53) muss Zuschauen

Byrne (67) darf Fahren, Polita (53) muss Zuschauen

Das Sterilgarda-Team muss den Gürtel enger schnallen. Weil Sponsoren ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, reicht das Geld nur noch für Shane Byrne.

Bisher hörte man aus dem Umfeld der Superbike-WM nur von wenigen Konsequenzen aus der Weltwirtschaftskrise. Schon gravierend erscheint deshalb die Mitteilung von Sterilgarda-Ducati, dass manche Sponsoren nicht die vereinbarten Zahlungen erbringen können. Bei den ersten beiden WM-Meetings in Phillip Island/Australien und Losail/Katar wird deshalb nur der Brite Shane Byrne (33 Jahre) für das italienische Team ausrücken. Nachwuchshoffnung Allessandro Polita (I/24 Jahre) bleibt vorerst nur die Rolle des Zuschauers.

«Ich bedaure sehr, dass wir die Saison nicht wie geplant beginnen können. Alex Polita ist ein junger und talentierter Pilot, mit dem wir in die Zukunft planen. Leider haben sich aber manche Sponsoren wegen der allgemeinen Wirtschaftslage zurückgezogen», seufzt Team-Manager Marco Borciani. Trotzdem wirft der Italiener die Flinte noch nicht ins Korn: Beim ersten Europa-Lauf Anfang April in Valencia hofft Borciani, wieder in voller Besetzung in der Startaufstellung zu stehen und verspricht: «Wir werden alles versuchen, um dieses Ziel zu erreichen.»
 
Dass die Wahl, welcher der beiden Fahrer eingesetzt wird, auf Shane Byrne fiel, ist verständlich. Der Brite dominierte die Superbike-Tests in Portimao nach Belieben. Selbst Bayliss-Nachfolger Noriyuki Haga holte sich bei seinem Markenkollegen Tipps, um auf schnelle Zeiten zu kommen.

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