Lorenzo Savadori/8.: «Fantastisches Gefühl im Regen»

Von Frank Aday
Superbike-WM

Auf nasser Piste in Assen fühlte sich Lorenzo Savadori mit der Aprilia wie ein Fisch im Wasser, Alex De Angelis hofft hingegen auf trockene Bedingungen, um an seine Leistung aus Aragón anzuknüpfen.

Der erste Trainingstag des vierten Rennwochenendes der Superbike-WM 2016 in Assen ist vorbei. Die Aprilia-Piloten Lorenzo Savadori und Alex De Angelis aus dem Iodaracing-Team schafften es mit der RSV4RF bei nasser Strecke auf die Plätze 8 und 12 im zweiten Training.

Für beide Piloten waren die regnerischen Bedingungen in Assen Neuland mit RSV4RF. In der ersten Session am Freitagmorgen erreichten De Angelis und Savadori die Top-10: Rang 8 und 9. Am Nachmittag veränderten sich die Wetterbedingungen mehrmals, starker Regen störte immer wieder die Arbeit der Piloten.

Am Ende des zweiten Trainings verbesserte Savadori seine Zeit vom Morgen um stattliche vier Sekunden auf 1:54,277 min. Somit bahnte er sich den Weg direkt in die Superpole 2, obwohl sein Rückstand auf die Bestzeit von Alex Lowes 1,5 sec betrug. «Es ist gut, in der SP2 zu sein, denn wir waren zum ersten Mal mit diesem Bike im Nassen unterwegs. Ich fühlte mich unter diesen neuen Bedingungen aber fantastisch. Ich bin sehr zufrieden», versicherte der WM-Elfte aus Italien.

«Unser Ziel war es, die Superpole 2 zu erreichen. Das haben wir geschafft. Nun müssen wir uns für das Rennen weiter steigern. Falls das Wetter am Samstag besser ist, bin ich genauso glücklich, denn auf trockener Strecke können wir die bisherige Arbeit an der Maschine fortsetzen», erklärte Savadori.

Nach einem Sturz im FP2 blieb Alex De Angelis, der 2015 beim Grand Prix von Japan mit der MotoGP-Maschine einen Horrorsturz erlebte, glücklicherweise unverletzt. Er konnte seine Zeit von 1:55,392 min jedoch nicht mehr verbessern und belegte damit die zwölfte Position. Er muss am Samstag in der Superpole 1 antreten. «Es war mein erster Tag im Regen mit den Reifen von Pirelli», hielt der ehemalige MotoGP-Pilot fest. «Wir konnten vorher nie unter solchen Bedingungen fahren. Am Freitagmorgen lief es ziemlich gut. Auch das zweite Training war nicht schlecht. Als der Regen nachließ, wollte ich die Gelegenheit nutzen, doch ich rutschte aus. Die Jungs im Team haben sehr gut gearbeitet, um mein Bike in kurzer Zeit wieder zusammenzubauen. Doch als ich auf die Strecke ging, schüttete es wieder. Ich drehte ein paar Runden, um festzustellen, ob alles in Ordnung ist.»

Im zweiten Lauf von Aragón hatte De Angelis mit Platz 8 sein bisher bestes Superbike-Ergebnis erreicht. «Hoffentlich herrschen am Samstag bessere Bedingungen, damit ich sehe, ob wir die Leistung aus dem zweiten Rennen in Aragón auch auf anderen Strecken wiederholen können. Ich muss in die SP1, was in mancher Hinsicht gut ist, denn wenn es trocken ist, würde ich gerne zwei Sessions fahren.»

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