Ducati-Fahrer behindern sich: Chaz Davies ist sauer
Statt Kawasaki-Star Tom Sykes den Sieg abzujagen, bekriegten sich die Ducati-Werksfahrer im zweiten Superbike-Rennen in Laguna Seca untereinander. Chaz Davies ist über einige Manöver von Davide Giugliano nicht amüsiert.
Das erste Rennen am Samstag endete für Ducati in einem Desaster, beide Fahrer schmissen ihre Panigale in den Dreck.
Am Sonntag wurden es für Davide Giugliano und Chaz Davies hinter Tom Sykes (Kawasaki) die Ränge 2 und 3 – grundsätzlich ein schöner Erfolg.
Es hätte für den Hersteller aus Bologna aber ebenso ein Sieg werden können, hätten sich die beiden Werksfahrer in den letzten Runden nicht gegenseitig behindert, bekriegt und überholt, statt den Führenden Sykes niederzuringen.
"Es waren keine ausgesprochen harten Überholmanöver, aber Davide zog ein paar Mal nach außen", ärgerte sich Davies über seinen Teamkollegen. "Auf der Geraden waren wir nebeneinander und er drückte mich raus, hoch in Kurve 6 ebenfalls."
Der Waliser weiter: "Heute war es nicht gut, aber besser. Ich hatte das ganze Rennen Probleme, in Schräglage mangelte es an Grip. Beim Aufrichten des Bikes hatte Sykes etwas mehr Traktion. Ich hatte im Hinterkopf, dass ich das Rennen beenden muss – es wurde ein Podestplatz. Ich wollte nicht zu früh zu aggressiv fahren, obwohl ich einen schlechten Start hatte und weit hinten lag."
Mit den 16 Punkten aus Kalifornien hält Davies nun bei gesamt 260. Zu den Kawasaki-Assen Jonathan Rea und Tom Sykes fehlen ihm auf WM-Rang 3 bereits 108 und 62 Punkte.
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