Mit neuer GSX-R1000 R: Suzuki-Werksteam kommt 2018

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Suzuki präsentierte auf der Intermot in Köln die lang erwartete neue GSX-R1000 R. In der Superbike-WM müssen sich die Fans noch gedulden, dafür gibt’s Werksteams in der Endurance-WM und MotoAmerica.

Die neue GSX-R1000 R ist ein konventionelles Supersport-Motorrad geworden. Das muss kein Fehler sein, BMW hat mit der S1000RR mit gleicher Vorgehensweise durchschlagenden Erfolg.

Konkret heißt das: Reihenvierzylinder quer eingebaut im Alu-Chassis. Bei der neuen GSX-R1000 R reizt Suzuki dieses Konzept jedoch mit allem, was im Serienbau möglich ist, komplett aus: Die Betätigung der Titanventile erfolgt nicht mehr über Tassenstößel, sondern über Schlepphebel. Die Einlassnockenwelle ermöglicht mit einer rein mechanischen Konstruktion variable Steuerzeiten. Dazu geben Klappen in der Auspuffanlage drehzahlabhängig Interferenzrohre frei oder schließen diese. 202 PS bei 13.200/min und 118 Nm bei 10.800 stehen im Datenblatt, und umfangreiche Assistenzelektronik mit Sechsachsen-Gyrosensorcluster ist State of the Art.

Die neue GSX-R hat nach Aussage der japanischen Ingenieure jede Menge MotoGP-Gene, mit ihr soll in seriennahen Meisterschaften der Schritt zurück an die Spitze geschafft werden.

In der Superbike-WM gewann Suzuki erst einmal den Titel, 2005 mit Troy Corser. Fest steht: 2018 erfolgt die werksseitige Rückkehr, mit welchem Team ist noch nicht entschieden.

Bereits nächste Saison sehen wir Suzuki-Werksteams in MotoAmerica und der Endurance-WM. In den USA kümmert sich weiterhin Langzeitpartner Yoshimura um die Abwicklung, die Verträge mit Roger Lee Hayden und Toni Elias wurden verlängert.

In Endurance ist Suzuki seit Jahren mit SERT an der Spitze zu finden, dank neuem Motorrad soll diese Stellung ausgebaut werden.

«Die Endurance-WM ist sehr wichtig für uns», unterstrich Dominique Li-Pat-Yuen von Suzuki France, im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Dort können wir zeigen, dass unser Motorrad sehr zuverlässig und haltbar ist. 2018 werden wir uns um die Superbike-WM und den Superstock-1000-Cup kümmern, nicht vorher. In nationalen Meisterschaften werden wir uns werksseitig 2017 nur in den USA engagieren.»

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