German Speedway Masters: Jakub Jamrog gewinnt Debüt

Von Manuel Wüst
Die Top-3 von Dohren: Matias Nielsen, Jakub Jamrog und Kai Huckenbeck

Die Top-3 von Dohren: Matias Nielsen, Jakub Jamrog und Kai Huckenbeck

Das German Speedway Masters feierte auf der extrem kurzen Speedwaybahn in Dohren seine Premiere und wurde von den Fans gut angenommen. Der als Ersatzmann eingesprungene Pole Jakub Jamrog war der gefeierte Sieger.

Dohren war eine der letzten Rennveranstaltungen in Deutschland im Jahr 2021. Dieses Mal war der Event auf der nur 215 Meter langen Bahn zudem die Geburtsstunde einer neuen Rennserie. Das German Speedway Masters wird ab nächster Saison die deutsche Bahnsportlandschaft bereichern und die Fans zeigten großes Interesse am Format. 2500 Karten waren im Vorverkauf abgesetzt worden, im Verlauf des Rennens konnten rund 4000 Fans vor Ort vermeldet werden. Hinzu kamen die Zuschauer des Livestreams, der auf YouTube gezeigt wurde.

Zunächst mussten sich Fans und Fahrer jedoch gedulden, bis es losging – Probleme mit der Stromversorgung verzögerten den Rennstart. Anschließend sahen wir spannende Rennen auf der extrem kurzen Bahn, die mehr einem Rundkurs als einem Oval gleicht.

Jakub Jamrog toppte das Klassement nach Abschluss der Vorläufe mit 14 von 15 Punkten und konnte als Vertretung für Martin Smolinski, der seinen Start in Dohren absagen musste, auftrumpfen. Der Pole gab lediglich an Tobias Busch einen Punkt ab und stand somit als einer von acht Fahrern im Halbfinale. Aus deutscher Sicht schafften Kai Huckenbeck, Max Dilger, Lukas Baumann und Michael Härtel ebenfalls den Sprung ins Halbfinale, während Erik Riss, Norick Blödorn, Ben Ernst, René Deddens und Erik Bachhuber einpacken mussten.

Im ersten Halbfinale machte Huckenbeck vom äußeren Startplatz den besten Start, doch hinter ihm kollidierten Jamrog und Härtel und stürzten. Da Härtel nach starkem Rennen bereits im letzten Durchgang gestürzt war, hatte der Bayer kein einsatzfähiges Bike mehr und konnte am Re-Run nicht teilnehmen. Huckenbeck fand im Re-Run eine schnelle äußere Linie und gewann vor Jamrog, während Busch ausschied.

Im zweiten Halbfinale sah es lange danach aus, dass Baumann und Dilger ins Finale fahren würden. Dilger wurde jedoch vom Dänen Matias Nielsen abgefangen und verpasste das Finale.

Das Finale musste insgesamt dreimal gestartet werden. Zunächst wurde Baumann nach einem Sturz disqualifiziert. Im Re-Run fuhr Huckenbeck ins Startband und war ebenfalls raus. Das Finale wurde dann im dritten Anlauf von nur noch zwei Fahrern bestritten und Jamrog konnte Matias Nielsen auf Distanz halten und die Einzelwertung bei der Premiere der German Speedway Masters gewinnen.

Die Teamwertung, in welche das Ergebnis beider Fahrer eines Teams einfließt, ging an den MSC Berghaupten, für den Max Dilger und Matias Nielsen antraten. Rang 2 ging an den MSC Olching und der dritte Platz an den MSC Neubrandenburg.

Ergebnisse German Speedway Masters Dohren:

1. Jakub Jamrog (PL), 19 Punkte
2. Matias Nielsen (DK), 16
3. Kai Huckenbeck (D), 13
4. Lukas Baumann (D), 10
5. Tobias Busch (D), 11
6. Max Dilger (D), 11
7. Vaclav Milik (CZ), 10
8. Michael Härtel (D), 10
9. Erik Riss (D), 6
10. Mads Hansen (DK), 6
11. Norick Blödorn (D), 6
12. Jevgenijs Kostigovs (LV), 6
13. Luke Becker (USA), 5
14. Ben Ernst (D), 4
15. René Deddens (D), 3
16. Erik Bachhuber (D), 2
17. Fabian Wachs (D), 0

Mannschaftswertung:
1. MSC Berghaupten
2. MSC Olching
3. MSC Neubrandenburg

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