Für unmöglich gehalten

Kolumne von Tobias Busch
Speedway
Busch will es in den GP-Challenge schaffen

Busch will es in den GP-Challenge schaffen

Im Moment läuft es bei mir wie am Schnürchen. Die Rückkehr ins Profigeschäft habe ich bis jetzt nicht bereut.

Klar hatte ich auch schlechte Rennen in diesem Jahr. Bei einem Rennen in der polnischen Liga lief es nicht und auch mit der EM-Qualifikation in Rovno war ich nicht zufrieden. Ansonsten sind die Rennen in der polnischen Liga und auch in der Bundesliga aber alle gut gelaufen. Ich konnte immer gleichmässig punkten. Das Highlight war das Pfingstrennen in Güstrow. Vor allem vor so einer Kulisse so gut zu fahren, und dann noch Zweiter zu werden, war eine tolle Sache.

Schön war es auch zu sehen, dass ich einem GP-Fahrer wie Peter Ljung im Finale zusetzen konnte. Das zeigt, wozu ich imstande bin und gibt mir Kraft für die nächsten Rennen.

Die Fans in Güstrow waren der Wahnsinn, man hat sie beim Überholen sogar unterm Helm gehört. Dass sie einen so anfeuern, habe ich noch nie erlebt. Dass so etwas in Deutschland überhaupt möglich ist, hätte ich nicht gedacht.

Gestern Abend war ich in Krsko und konnte zusammen mit Kevin Wölbert das Rennen gewinnen. Heute geht es in der polnischen Liga weiter. In der Woche drauf empfangen wir in Stralsund die Diedenbergen Rockets. Es ist unser letztes Heimrennen und ich hoffe, dass wir da das Ticket für das Finale lösen. Wir haben eine gute Mannschaft und ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen.

Ein Woche später ist dann wieder Güstrow an der Reihe mit der WM-Qualifikation. Dort eine Runde weiterzukommen habe ich mir zum Ziel gesetzt. Die Qualifikation für den GP-Challenge ist mein grosses Ziel in diesem Jahr.

All die Erfolge wären ohne mein grossartiges Team nicht möglich. Es ist perfekt zusammengestellt: Höppi kümmert sich bestens um meine Motoren. Die Maschinen laufen richtig gut. Mein Mechaniker Basti macht auch einen sehr guten Job und Toni ist unser kleiner Lehrling. Auf mein Team kann ich mich voll und ganz verlassen. Vielen Dank dafür.

Wie Robert Barth die Chancen der deutschen Piloten im ersten Langbahn-Grand-Prix einschätzt, lesen Sie in seiner exklusiven Kolumne in der Wochenzeitschrift SPEEDWEEK – ab Dienstag 5. Juni für 2,20 Euro / Fr. 3.80 im Handel!

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