Bundesliga-Finale: Mark Riss statt Martin Smolinski

Von Claudia Patzak
Speedway-Bundesliga
Mark Riss zieht sein Comeback für Landshut vor

Mark Riss zieht sein Comeback für Landshut vor

Nachdem sich Landshuts Kapitän Martin Smolinski am vergangenen Sonntag das rechte Schlüsselbein brach, mussten sich die Bayern nach adäquatem Ersatz für das erste Finale der Speedway-Bundesliga umschauen.

Eine Hiobsbotschaft erreichte die Verantwortlichen des AC Landshut am Sonntag aus den Niederlanden: Martin Smolinski hat sich beim letzten Langbahn-GP der Saison das rechte Schlüsselbein gebrochen. Ausgerechnet vor den beiden entscheidenden Finalrennen der Speedway-Bundesliga am kommenden Sonntag sowie am 3. Oktober.

Am Dienstagnachmittag kann der Rekordmeister bereits Ersatz präsentieren: Mark Riss wird ins Devils- Bundesligateam zurückkehren.

«Mark hatte ursprünglich eine Pause eingelegt und wollte 2019 kein Rennen mehr bestreiten. Aufgrund unserer Notsituation hat er sich aber bereit erklärt, dem Team zu helfen. Darüber freuen wir uns natürlich sehr», so Teammanager Klaus Zwerschina.

Smolinski wurde heute am Schlüsselbein operiert, ob das zugleich das Saisonende für den Deutschen Meister darstellt, ist offen. Zwerschina: «Speedwayfahrer sind ja nicht gerade zimperlich, Martin ist besonders hart im Nehmen. Aber das Wichtigste ist jetzt erst einmal, dass die OP gut lief – alles andere wird sich zeigen.»

Dem Vernehmen nach werden auch die Brokstedter nicht mit ihrer Stammbesetzung in Landshut antreten können, da Kai Huckenbeck aller Wahrscheinlichkeit nach für seinen polnischen Verein fahren muss.
Die endgültige Aufstellung wurde noch nicht gemeldet.

Im Lager des ACL freut man sich trotz der kurzfristigen Verletzungssorgen auf das erste Finale am kommenden Sonntag. «Es geht um den Meistertitel, daher sind die Jungs natürlich hochmotiviert und werden alles geben. Die Wettervorhersage ist gut und auch der Vorverkauf läuft prima. Viele Fans wollen beim Finale dabei sein und das Team nach vorne puschen», so ACL-Vorstand Gerald Simbeck. «Es gibt noch genügend Karten, auch am Renntag, lediglich die Sitzplätze werden knapp.»

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