Schock für Woffinden: Wirbel und Schulter gebrochen

Von Manuel Wüst
Speedway-GP
Weltmeister Tai Woffinden (li.): Wettlauf gegen die Zeit

Weltmeister Tai Woffinden (li.): Wettlauf gegen die Zeit

Bereits im ersten Lauf war das Rennen der polnischen Ekstraliga zwischen Breslau und Lublin für Tai Woffinden beendet. Der dreifache Speedway-Weltmeister stürzte und musste ins Krankenhaus.

Tai Woffinden startete beim Ligarennen in Lublin im ersten Lauf vom inneren Startplatz. Nachdem der Russe Grigorij Laguta am Start zuckte, wurde dieser abgebrochen und wiederholt. Lublins Fahrer führten den Lauf an, als Woffinden in der Startkurve der zweiten Runde außen attackierte und sich neben Laguta setzte. Laguta touchierte ausgangs der Kurve das Hinterrad seines Teamkollegen Dawid Lampart, verlor kurz die Kontrolle und holte Woffinden, der von außen kam, vom Motorrad.

Woffinden knallte wenige Meter hinter dem Ende der Airfences auf die Bahn und in die Bande. Das Rennen war für den 28-Jährigen beendet, er begab sich zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus. Dort wurden ein gebrochener Wirbel sowie ein Bruch am Schulterblatt und Verletzungen der Lunge festgestellt.

Für Woffinden beginnt nun ein Wettlauf mit der Zeit, denn bereits am 15. Juni wird in Prag der dritte Grand Prix ausgetragen. Woffinden liegt nach den ersten beiden Rennen bereits 13 Punkte hinter WM-Spitzenreiter Bartosz Zmarzlik. Sollten die Verletzungen den Briten zu einer Absage zwingen, würde die Titelverteidigung in weite Ferne rücken.

Bei einer Absage Woffindens kommt der Australische Meister Max Fricke zu seinem zweiten Einsatz im GP 2019. Er war mit Maciej Janowski und Maksym Drabik im Verlauf des Ligarennens in Lublin einer der Garanten, dass Breslau auch ohne Woffinden mit 48:42 Punkten gewann.

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