Martin Smolinski (34) hofft auf Grand-Prix-Einsätze

Von Manuel Wüst
Speedway-GP
Martin Smolinski

Martin Smolinski

2014 war Martin Smolinski fix für den Speedway-GP qualifiziert, für 2020 ist der Bayer erster Nachrücker. «Wir werden uns gut vorbereiten und bereitstehen», verspricht der Deutsche Meister.

Die Rückkehr auf die große Bühne des Speedway-Sports hatte sich Martin Smolinski für 2020 vorgenommen. Beim Challenge im kroatischen Gorican schien der Traum vom Grand Prix nach einer Verletzung und menschlichem Versagen des Startmarschalls geplatzt, doch nun darf der Deutsche Meister wieder auf Einsätze im Grand Prix hoffen.

Promoter BSI und der Motorrad-Weltverband FIM haben einen Tag nach Bekanntgabe der permanenten Wildcards und damit des kompletten GP-Line-ups auch die Nachrücker-Liste bekanntgegeben: Martin Smolinski steht an erste Stelle! Die Substitute-Fahrer rücken im Fall von Verletzungen und Absagen der 15 permanenten GP-Fahrer ins GP-Feld.

«Wir freuen uns, von BSI den ersten Reserveplatz bekommen zu haben, und dass damit die deutsche Fahne im SGP 2020 auftaucht. Das ist ein großer Schritt für mich und den deutschen Bahnsport», erklärte Smolinski.

In den vergangenen Jahren kamen immer Nachrücker zum Einsatz, Smolinski darf sich berechtigte Hoffnungen machen: «Statistisch gesehen hat die erste Reserve sechs Einsätze in einer Saison – oder sogar mehr, wie in diesem Jahr. Wir werden uns über den Winter gut vorbereiten und parat stehen, wenn wir zu einem Einsatz gefordert werden.»

«Als der Anruf kam, bat ich um kurze Bedenkzeit», erzählte Smoli. «Im Hintergrund des Speedway-Grand-Prix muss ein gewaltiges Uhrwerk laufen, das finanziell gestemmt werden muss. Das Leistungsniveau im Grand Prix und im Sport im Allgemeinen ist gewaltig hoch geworden. Wir haben es als Deutsche nicht einfach, weil der Sport nicht im Free-TV übertragen wird. Es wird nicht einfach, das nötige Budget als Ersatzfahrer auf die Beine zu stellen.»

Seit 1995 wird der WM-Titel auf der Speedwaybahn im GP-System ausgetragen, Smolinski schaffte 2014 als erster und einziger Deutscher die Qualifikation dafür. Damals gewann der heute 34-Jährige den Auftakt in Neuseeland und sorgte damit für den größten Erfolg im deutschen Speedway-Sport nach dem Titelgewinn von Egon Müller 1983 in Norden.

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