Nicki Pedersen ist zurück!

Von Helge Pedersen
Speedway-GP
Weltmeister Tomasz Gollob (1) führt die WM an

Weltmeister Tomasz Gollob (1) führt die WM an

Viele hatten Nicki Pedersen nach zwei durchwachsenen Jahren bereits abgeschrieben. Beim GP-Auftakt im polnischen Lissa meldete sich der Däne eindrucksvoll zurück.

Pedersen hatte im Winter einiges im Team geändert, er holte unter anderen seine alten Mechaniker John Jörgensen und Luigi Barath zurück, die 2009 gegangen waren, und konzentrierte sich wieder auf das Wesentliche, das Rennen fahren.

In Lauf 6 gab es eine Schrecksekunde für Pedersen: Der Weltmeister von 2010, Tomasz Gollob, wollte aussen an ihm vorbei und ging dabei zu Boden. Nachdem der Däne in der Vergangenheit schon öfters Probleme mit Gollob hatte und meistens bei der Schiedsrichterentscheidung den Kürzeren zog, wurde dieses Mal Gollob als Sturzverursacher disqualifiziert.

Nach einem dritten, zwei zweiten und einem ersten Platz sicherte sich Pedersen den Einzug in die Halbfinals. Bei der Startplatzwahl hatte der dreifache Weltmeister Glück, denn die Konkurrenz, bestehend aus Gollob, Bjerre und Lindgren, liess ihm mit Startplatz Blau einen der besten übrig.

Nach Platz 2 im Halbfinale erkämpfte er sich den Sieg vor Tomasz Gollob, Emil Sayfutdinov und Jaroslaw Hampel. Damit liegt Pedersen mit 17 Punkten nur einen hinter Gollob auf Rang 2 der WM-Tabelle.

Hinterher gab es als erstes Lob für sein neues, altes Team: «Sie haben einen phantastischen Job gemacht. Das Team funktioniert gut, sie kennen mich und wissen, was wann zu tun ist. Ich bin sehr zufrieden. Ich habe mein Bestes gegeben und die Motorräder liefen gut, ohne das richtige Set-up wäre ein Sieg nicht möglich gewesen. Ich habe wieder das alte Gefühl, dass ich nicht mehr so viel nachdenken muss, sondern einfach auf meinen Bauch hören kann. Dann bin ich schnell und gefährlich für die Konkurrenz.»

2010 erreichte Pedersen nur WM-Rang 10. Er bekam von der FIM eine der Dauer-Wild-Cards, weil man auf den dreifachen Weltmeister nicht verzichten wollte.

Pedersen: «Jeder hat mir vor der Saison Glück gewünscht, und dass es besser anfangen soll wie im Jahr zuvor. Ich habe auch auf einen besseren Saisonstart gehofft. Schlechter wie letztes Jahr hätte es ja fast nicht laufen können. Ich wollte allen zeigen, dass ich es noch drauf habe, auch wenn die letzten beiden Jahre nicht so gut liefen. Ich will siegen, ich fahre so gut ich kann und ich habe immer noch den nötigen Speed.»

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