Nicki Pedersen verliert Millionendeal mit Axelent

Von Ivo Schützbach
Speedway-GP
Nach der laufenden Saison endet die achtjährige Zusammenarbeit zwischen dem dreifachen Speedway-Weltmeister Nicki Pedersen und seinem Hauptsponsor Axelent.

Die schwedische Firma Axelent gehört zu den Weltmarkführern für spezielle Sicherheitssysteme an Großmaschinen. Die 1990 gegründete Company ist seit 2006 Partner von Nicki Pedersen, seit 2010 sein Hauptsponsor. In dänischen Medien wurde kolportiert, Pedersen erhalte dafür über eine Million Euro pro Jahr.

Ende diese Saison endet die Zusammenarbeit, Axelent will Pedersen nicht weiter unterstützen, teilte die dänische Zeitung «Jyllands Posten» mit. Der 36-Jährige, in Dänemark einer der bekanntesten Sportler und auch stets in der Boulevard-Presse präsent, trägt den Verlust mit Fassung: «Ich habe gelernt, von niemandem in der Speedway-Welt etwas zu erwarten, deshalb enttäuscht mich die Entscheidung von Axelent nicht. Ich habe jeglichen Respekt vor ihrer Entscheidung.»

Nicki Pedersen: Noch drei Jahre

Pedersen wurde der eigene Erfolg zum Verhängnis. «Mehr Erfolg als mit Nicki können wir nicht erreichen», erklärte Axelent-Direktor Mats Hilding. «Er hat für eine unglaubliche Medienpräsenz in Dänemark gesorgt. Ich habe nichts als Lob für seine Professionalität und seinen Willen zur Zusammenarbeit. Er weiß, wie er sich selbst verkaufen muss, und damit auch unsere Produkte.»

Pedersen klagte zuletzt oft über zu langsames Material, erklärte sogar, dass es keinen Sinn mache weiterzufahren, wenn er diese Probleme nicht gelöst bekommt. Gleichzeitig gibt sich das Enfant terrible des Speedway-GP gewohnt kämpferisch: «Mein Marktwert ist nicht gesunken, obwohl ich bereits 36 Jahre alt bin. Ich gehöre nach wie vor zur Weltspitze, bin in vielen Belangen weiser und habe einen größeren Nutzen, als nur vier Runden auf einer Speedwaybahn zu fahren. Ich kann mich heute besser verkaufen.»

«Nach der Krise beginnen Firmen wieder, Geld für Marketing auszugeben», weiß Vizeweltmeister Pedersen. «Ich bin in einer guten Ausgangslage. Mein Ziel ist, einen Drei-Jahres-Vertrag abzuschließen – bis zu meinem Karriereende.»

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