Darcy Ward: «Woffinden hat ein Zeichen gesetzt»

Von Rick Miller
Speedway-GP
Darcy Ward (blau) und Tai Woffinden (rot) fahren in Topform

Darcy Ward (blau) und Tai Woffinden (rot) fahren in Topform

Der australische Speedway-GP-Fahrer Darcy Ward ist sich sicher, dass Weltmeister Tai Woffinden mit seinem Sieg beim Grand Prix in Prag einen wichtigen Schritt in der WM gemacht hat.

Der Brite Tai Woffinden führt die WM vor dem Grand Prix in Malilla am kommenden Samstag punktgleich mit Greg Hancock mit 46 Punkten an. Darcy Ward liegt nur einen Punkt hinter den beiden.

Der Queensländer reist zuversichtlich nach Malilla, seiner schwedischen Liga-Heimbahn. Er weiß jedoch, dass Woffinden in bestechender Form ist: «Es wird hart werden an der Spitze. Tai hat mit seinem Sieg in Prag gezeigt, dass er wieder gut in Form ist und es wird schwer ihn zu schlagen. Ich glaube, dass alle schwer zu schlagen sind, momentan sind jedoch ein paar Jungs den anderen ein klein wenig voraus. Greg Hancock wird auch vorn sein, aber er braucht gute Starts. Die kann er. Wenn ich ihm den Start abnehme, denke ich, kann ich vor ihm bleiben. Wenn er einen guten Abend hat, ist er immer noch einer der Besten der Welt.»

Ward ist sich außerdem sicher, dass auch mit Krzysztof Kasprzak, der die WM bis zum GP in Prag anführte, zu rechnen ist. Zumindest, wenn sein Knie wieder in Ordnung ist: «Krzysztof war zu Saisonbeginn der Schnellste. Er wird sicher zurückschlagen, da bin ich sicher. Ich hatte die gleiche Verletzung und es dauert zirka vier Wochen, bis du wieder in der Form bist, in der du sein willst. In Malilla wird er wieder dabei sein.»

Nach dem bisherigen Saisonverlauf ist Ward froh, dass er WM-Dritter ist und Titelchancen hat. «Nur ein Punkt hinter den Führenden zu sein ist nach allem was dieses Jahr war wirklich Klasse und ich bin sehr glücklich damit. Mir kommt es vor, als wäre ich das Rennen in Neuseeland, als ich mich am Knie verletzt habe, nicht gefahren. Und trotzdem liege ich nur einen Punkt hinten. Mein Selbstvertrauen passt.»

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