Erik Riss: «Würde in Polen auch in Liga 3 fahren»

Von Rudi Hagen
Speedway-Paar-Cup
Im Paar Cup fuhr Erik Riss in Cloppenburg für die Wölfe aus Wittstock

Im Paar Cup fuhr Erik Riss in Cloppenburg für die Wölfe aus Wittstock

Erik Riss fuhr zuletzt in Cloppenburg für die MSC Wölfe Wittstock im Paar Cup auf Platz 2. Für die laufende Saison schielt er noch auf einen Platz in einer polnischen Liga.

Vor dem Flutlichtrennen zum Paar Cup in der Speedway-Arena Cloppenburg machte Erik Riss einen aufgeräumten, zuversichtlichen Eindruck. Der 23-jährige Schwabe hat eine gute Zeit bei seiner Freundin in Australien hinter sich, machte viel Urlaub, bereitete sich aber auch bei super Wetterverhältnissen auf die neue Saison vor und fuhr sogar ein paar Rennen.

Im vergangenen Jahr fuhr Erik Riss nur Speedway, meist in England und Schweden, wenig in Deutschland und fast gar nicht in Polen. Aber Polen reizt den Seibranzer. «Es ist verdammt schwierig dort unterzukommen», sagte er in Cloppenburg zu SPEEDWEEK.com, «die schauen dort nur auf die Resultate, egal ob du Pech mit der Technik hattest oder mit einem anderen Problem. Ich würde dort sogar in Liga 3 mitfahren.»

Auf der Insel, wo sich Riss inzwischen auch ohne seinen Bruder Mark, der mittlerweile ein Physikstudium begonnen hat, sehr wohl fühlt, war der zweifache Langbahn-Weltmeister zum Saisonauftakt erfolgreich für King’s Lynn im Einsatz. Auch beim Hammer in Wittstock und beim Meeting im heimischen Herxheim wusste Erik Riss zu überzeugen.

In Cloppenburg fuhr Riss an der Seite von Tobias Busch für die Wölfe aus Wittstock. Am Ende landeten sie mit 33 Punkten auf Platz 2 hinter den Gastgebern, die auf 38 Zähler kamen. Das Team vom MSC Cloppenburg hatten dabei den Vorteil, mit Martin Smolinski, René Deddens und Lukas Fienhage gleich drei starke Bundesliga-Piloten in die Läufe schicken zu können, von denen sich zwischendurch immer mal einer eine kleine Pause gönnen konnte.

Von der Bilanz her war Busch mit 18 Punkten stärker unterwegs als Riss, der 15 Zähler einfuhr. In den sechs Heats fuhr Busch viermal vor seinem Teamkollegen als Erster über den Zielstrich, Riss dagegen konnte keinen einzigen Laufsieg für sich verbuchen, ohne allerdings zu enttäuschen.

Um den Sieg geht es Erik Riss sowieso nicht immer: «Mein oberstes Ziel ist es, mich konstant weiter zu entwickeln.»

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