Team Germany: Das Ziel ist der World Cup

Von Manuel Wüst
Speedway-WM
Teamchef Rene Schäfer

Teamchef Rene Schäfer

Vor zwei Jahren fegte die deutsche Speedway-Nationalmannschaft die tschechische Auswahl von der Bahn. Ganz so leicht wird es bei der World-Cup-Quali am 22. April nicht.

SPEEDWEEK sprach mit dem deutschen Teammanager René Schäfer.

Wenn du an Herxheim denkst, dürften die Erinnerungen positiv sein?
Auf jeden Fall. Das Rennen damals gegen die Tschechen war eine super Sache. Wir haben einen überzeugenden Sieg einfahren können, die Zuschauer waren zufrieden, und wir konnten zudem in der Herxheimer Region mit dem Team so manche schöne PR-Massnahme, wie den Besuch der Südpfalzwerkstatt, absolvieren.

Welche Bedeutung hatte das damalige Rennen?
Das junge tschechische Team war uns damals natürlich sportlich nicht gewachsen, doch wir haben als Team ein schönes Wochenende verbracht, und es war seit langem das erste Testrennen für eine deutsche Nationalmannschaft. Nach der Veranstaltung in Herxheim kamen wir zu weiteren Testrennen, wo gezielt Nationalmannschaftsfahrer eingesetzt wurden und von Veranstaltern wie zum Beispiel in Teterow die Zusammenarbeit mit dem Nationalteam gesucht wurde. Hier hatte Herxheim eine gewisse Vorreiterrolle.

Kommen wir auf den 22. April zu sprechen. Ein Sieg in Herxheim ist das Ziel?

Die Mannschaftsweltmeisterschaft ist und bleibt der wichtigste Wettbewerb für uns als Nationalmannschaft, auch wenn wir speziell in der Europameisterschaft in der Vergangenheit mit zwei Silbermedaillen schöne Erfolge feiern konnten. Im World Cup gilt es für unser Team, sich Jahr für Jahr neu zu qualifizieren, um an der Endrunde der besten Nationen der Welt teilzunehmen. Die Finalrunden der Mannschaftsweltmeisterschaft werden inzwischen immer professioneller vermarktet und erfahren in den weltweiten Medien mit Liveübertragungen der Rennen in zahlreichen Ländern eine hohe Akzeptanz. Dort wollen wir auch 2012 wieder dabei sein, denn die Teilnahme am World Cup 2011 hat uns in der Öffentlichkeit und auch im Bereich des Sponsoring deutlich vorangebracht.

Steht der deutsche Kader für das Rennen in Herxheim bereits?
In diesem Jahr werden pro Mannschaft nur noch vier statt fünf Fahrer nominiert, was die Auswahl einschränkt. Ich habe nach dem ersten Trainingslager in Cloppenburg bereits eine konkrete Aufstellung im Kopf, jedoch kann sich hier in den nächsten Wochen noch etwas tun, sodass ich mich mit der Nennung von Namen noch ein wenig zurückhalten möchte.

Wie schätzt du die Gegner der deutschen Mannschaft ein?

Es wird deutlich härter als damals gegen die Tschechen. Die Letten haben bereits ein ganz starkes Team nominiert, in dem international erfahrene Piloten wie Maksim Bogdanov und Kjastas Puodzuks sowie junge, hungrige und talentierte Fahrer wie Andrzej Lebedev stehen. Die Finnen stellen generell ein starkes Team, und die Franzosen sind ganz schwer einzuschätzen. Wenn jeder meiner Fahrer seine Leistung bringt, dann sollte der Sieg für uns drin sein.

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