Nicholls und Richardson müssen zuschauen

Von Jan Sievers
Nicholls schaut dumm aus der Wäsche.

Nicholls schaut dumm aus der Wäsche.

Der britische Teammanager Rob Lyon hat sein Aufgebot für den anstehenden Speedway-World-Cup bekanntgegeben. Scott Nicholls und Lee Richardson müssen zu Hause bleiben.

«Seit ich den Job übernommen habe, rede ich von der jungen Generation und dies ist ihre Chance zu glänzen», sagt Lyon, der gleich drei U21-Fahrer ins Rennen wirft und seine Worte in Taten umsetzt. Lewis Bridger, Tai Woffinden und Edward Kennett vertreten die englischen Farben bei dem SWC-Qualifikationsrennen in Peterborough am 11. Juli.
 
Das Quintett wird durch den erfahrenen Danny King und GP-Fahrer Chris Harris ergänzt. «Bomber» schaffte am vergangenen Wochenende zum ersten Mal in diesem Jahr den Sprung ins Halbfinale beim GP in Cardiff und ist auf dem Wege zurück zu alter Stärke. Nicholls, derzeit Letzter in der WM-Wertung, muss zusehen. Er, sowie Ex-GP-Mann Lee Richardsson, wurden bei der Planung für das Auftaktrennen nicht berücksichtigt.
 
Dabei könnte es passieren, dass sie noch nachrücken. Sollte England in Peterborough unter die Top-3 kommen, und somit nach Polen zum Race-off, bzw. zum Finale nach Lissa müssen, würde Lyon eventuell auf die Dienste der beiden erfahrenen Piloten zurückgreifen.

Besonders Richardson würde in Polen eine Verstärkung darstellen. Er kennt die Bahn in Lissa von der polnischen Liga – Nicholls reisst derzeit auch in Polen gar nichts. Momentan steht er nicht mal im Startaufgebot seines Teams aus Breslau.
 
Richardson, der auf Grund einer Niereninfektion,an der WM-Qualifikation in Gorican nicht teilnehmen konnte, gab Lyon Rückendeckung. «Er will die Jungs nach vorne bringen. Keiner von ihnen fährt regelmässig in Polen und Schweden und daher ist es gut für sie, internationale Erfahrung zu sammeln.»

Ein cleverer Zug des englischen Teamchefs. Auch mit Nicholls und Richardson stünden die Chancen schlecht als Sieger aus dem Rennen gegen Australien mit WM-Spitzenreiter Jason Crump und Polen mit Superstar Tomasz Gollob hervorzugehen. Nur der Sieger qualifiziert sich direkt für das Finale in Lissa am 18. Juli. Der Zweite und Dritte bekommt noch eine Chance über das Race-off, zwei Tage zuvor, die Endrunde der Mannschafts-Weltmeisterschaft zu erreichen. Das Minimalziel Platz 3 sollte Grossbritannien im Normalfall gegen die Slowenen auch mit dieser Truppe hinkriegen.

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