Schweizer Alex Fontana holt den GT4-Titel in China

Von Oliver Müller
Sportwagen
Alex Fontana (M.li.) ist neuer GT4-Meister in China

Alex Fontana (M.li.) ist neuer GT4-Meister in China

In der aufstrebenden China GT Championship konnte sich der Tessiner Alex Fontana die GT4-Meisterschaft sichern. Er fuhr einen Mercedes-AMG GT4 vom Team Phantom Pro Racing gemeinsam mit dem Chinesen Chris Chia.

Die GT4-Kategorie befindet sich international gerade auf einem Höhenflug. Beispielsweise auch in der China GT Championship werden mittlerweile GT4-Rennen ausgerichtet. Diese Meisterschaft hat sogar eine Kooperation mit der SRO von GT4-Gründer Stéphane Ratel und besitzt somit eine offizielle Anerkennung. Die Serie ist sogar recht gut besetzt und hat Fahrzeuge wie Aston Martin Vantage GT4, Audi R8 GT4, BMW M4 GT4, Ginetta G55 GT4, Lotus Evora GT4, McLaren 570S GT4, Mercedes-AMG GT4 oder auch den spektakulären KTM X-Bow GT4 zu bieten.

In einem spannenden Finale auf der aus der Formel 1 oder der FIA WEC bekannten Strecke von Shanghai sicherte sich Alex Fontana gemeinsam mit dem Chinesen Chris Chia den Meistertitel. «Einen Titel zu gewinnen ist immer eine immense Freude, die richtige Anerkennung für eine Saison harter Arbeit und die Entschlossenheit, die wir auf der Strecke gezeigt haben. Es war sicherlich keine Selbstverständlichkeit, die China GT Championship, eine Qualitätsserie, an der einige internationale Gegner beteiligt sind, sofort zu gewinnen», jubelte Fontana.

Der 27-Jährige aus dem Tessin und Lokalmatador Chia teilten sich in der Saison 2019 einen Mercedes-AMG GT4 vom Team Phantom Pro Racing. Das Duo reiste schon als Favorit zum Finale nach Shanghai. Schon im ersten Lauf lief es wie am Schnürchen, da sich Fontana und Chia gleich den Sieg holten. Damit hatten sie die beste Ausgangsposition für das zweite Rennen, welches letztendlich über die Titelvergabe entscheiden sollte.

Fontana setzte sich gleich an der Spitze des Feldes ab und übergab den Mercedes-AMG in Führung liegend an seinen chinesischen Wagenpartner. Dann machte eine Safty-Car-Phase jedoch den herausgefahrenen Vorsprung zunichte. Chia lief letztendlich als Vierter ein. Das reichte aber zum Gewinn der Meisterschaft mit einem knappen Vorsprung von 2,5 Punkten. «Der Sieg in Rennen eins war wunderschön und von enormer Bedeutung. Im zweiten Rennen drohte das Safety Car unsere Strategie zu gefährden. Jetzt können wir uns etwas entspannen und den Moment genießen», so Fontana weiter.

Der Tessiner hat bereits 2011 eine Meisterschaft geholt, als er die European F3 Open für sich entschied. Danach machte er mit Auftritten im Formelsport weiter auf sich aufmerksam, als er beispielsweise in der GP3, der Formel Renault 3.5 oder auch zwei Rennen in der Formel E startete. 2016 folgte der Wechsel in den GT-Sport. Dort gewann Fontana im Emil Frey Jaguar 2018 im Endurance Cup der Blancpain GT Series den Titel in der Silber-Wertung.

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