Nach LMP2-Neuordnung: Kommt Honda NSX GTE?

Von Oliver Runschke
Der Honda NSX Concept auf der Super-GT-Meisterschaft

Der Honda NSX Concept auf der Super-GT-Meisterschaft

In der LMP2-Klasse hat Honda keine Zukunft. Kommt nun die lange angekündigte GTE-Version des neuen Honda NSX?

Die US-Sportabteilung HPD (Honda Performance Developments) hat im Bereich Sportwagen nicht gerade einen Lauf. Das LMP2-Coupé ARX-04b ist eine Totgeburt, nach nur einen Renneinsatz bei den 24h von Daytona Ende Januar hat das ESM-Team den neuen Honda ausgemustert und gegen einen Ligier eingetuscht. Den Plan mit dem LMP2 beim legendären «Pikes Peak» Bergrennen zu starten, scheiterte ebenfalls. Nachdem FIA, ACO und IMSA nun gemeinsam das LMP2-Reglement ab 2017 reformiert haben, hat Honda in der kleinen Prototypenklasse ein Verfallsdatum von Ende 2016.

In der neuen LMP2-Zukunft ist kein Platz mehr für HPD, denn die Regelmacher wollen keine Automobilhersteller mehr in der Klasse sehen. In Ermangelung von Alternativen könnte HPD nun eine GTE-Version des Supersportwagen NSX entwickeln. Schon seit 2012 spricht HPD von einer möglichen GTE-Version des NSX. In der Super-GT-Meisterschaft in Japan läuft bereits ein NSX der neusten Generation, der aber auf dem DTM-Einheitschassis aufbaut und somit eher Prototyp denn GT ist.

Den Serien-NSX hat Honda im Frühjahr vorgestellt. Passend: Die zweite Generation des Supersportlers wird in den USA in Ohio gebaut. Honda sieht in den USA den grössten Absatzmarkt für den dort als Acura verkauften NSX, ein Programm in der GTLM-Klasse United SportsCar Championship würde mehr als nur Sinn machen.

«Wir haben schon in der Vergangenheit gesagt, dass der NSX auf die Rennstrecke kommen könnte, und das ist weiterhin der Fall, sagt HPD-Chef Steve Eriksen dem US-Magazin «Racer». «Nur das wo und wann steht noch nicht fest.»

Im Weg steht sich der NSX derzeit noch seinem Antriebskonzept. Der NSX ist als Hybrid-Sportwagen konzipiert, mit E-Maschinen an der Vorder- und Hinterachse und Hybridtechnik ist im GT-Sport nicht zugelassen. Für einen GTE-Einsatz müsste man die Hybridtechnik aus dem Renn-NSX werden. Übrig bleibt dann ein 3,5-Liter-Biturbo-V6. Damit wäre Honda nicht schlecht aufgehoben, Ford vertraut beim neuen GT GTE ebenfalls auf einem 3.5-Liter-V6. 

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