Randy Krummenacher: Nur Platz 5, aber neuer WM-Leader

Von Ivo Schützbach
Supersport-WM
WM-Leader Randy Krummenacher

WM-Leader Randy Krummenacher

Der angeschlagene Yamaha-Pilot Randy Krummenacher musste sich im Lauf der Supersport-WM in Imola zwar mit dem fünften Platz abfinden, aber der Schweizer führt nun die Gesamtwertung an.

Da Lucas Mahias nach seinem Sturz in Führung liegend nur noch als Achter ins Ziel kam, übernahm Randy Krummenacher durch Platz 5 die WM-Führung. Der Yamaha-Pilot aus der Schweiz, der die Ziellinie 14,2 sec hinter Sieger Jules Cluzel überquerte, liegt nun mit zwei Zählern Vorsprung auf Cluzel an der WM-Spitze.

Krummenacher quälte aber noch immer ein Virus. «Das schränkte mich leider immer noch sehr ein. Es war ein hartes Rennen für mich», klagte er. «Ich habe mich mit dem Motorrad überhaupt nicht zurechtgefunden. Das Risiko war ohnehin groß, dass ich dieses Rennen auslassen muss. Am Freitag war ich nicht ich selbst. Meine Kräfte waren noch viel geringer, was es für das Team fast unmöglich machte, das Motorrad richtig hinzukriegen und mir eine Rakete zu geben wie in Assen. Darum konnte ich mich erst Ende des Rennens steigern. Auf der Bremse habe ich dann zu alter Stärke gefunden. Es war sehr schwierig, denn ich war körperlich nicht dort, wo ich sein muss, um richtig schnell Motorrad zu fahren.»

«Am Mittwoch war ich nicht einmal in der Lage, die Treppe im Haus hochzulaufen. Ich hatte keine Kraft und so starke Muskelschmerzen, dass ich dachte, dass ich ins Krankenhaus muss. Mein Arzt hat mir dann Medikamente gegeben, die es dann besser machten. Es ist aber ein sehr starker Virus. Deshalb musste ich jeden Tag mehrere Medikamente nehmen, statt einmal eine Bombe. Am Montag gehe ich zur Kontrolle, denn damit ist nicht zu kämpfen.»

Trotz seiner Kraftlosigkeit kämpfte sich Krummenacher bis auf den fünften Platz nach vorne und ist nun WM-Leader. «Genau. Wir haben also irgendetwas gar nicht so schlecht gemacht. Aber nun will ich meine Kraft zurückgewinnen und in Donington wieder Randy-mäßig zuschlagen», lachte der 28-Jährige.

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