G-Lab verschiebt den WM-Aufstieg

Von Jörg Reichert
Supersport-WM
Schnell sein allein reicht nicht

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Arne Tode muss sich ein weiteres Jahr in Geduld üben. Der Aufstieg in die Supersport-WM mit dem G-Lab Racing Team ist vorerst zu den Akten gelegt.

Der Aufstieg in den internationalen Motorsport war das erklärte Ziel von Dietmar Franzen, Technischer Direktor vom G-Lab Racing Team. Mit dem Gewinn der IDM Supersport durch Arne Tode und einem erfolgreichen Gaststart in der Supersport-WM auf dem Nürburgring (Platz 8) machte man deutlich, das man das Potenzial hat in der Supersport-WM konkurrenzfähig zu sein. Doch wie so oft scheiterte das Vorhaben an den Finanzen. So muss Arne Tode, dessen fahrerische Klasse längst internationales Niveau erreicht hat, eine weitere Ehrenrunde in der IDM drehen.

«Wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den WM Einstieg mit Arne Tode zu realisieren. Letztendlich ist ein sehr großer Teil des Budgets zusammen getragen worden, aber es war halt nur ein Teil», bedauert Franzen, der sein Vorhaben dennoch nicht aus den Augen verlieren will. «Es war allerdings von Anfang an klar, dass wir dieses Abenteuer nur starten, sollten wir in der Lage sein unter den ersten 10 der Weltmeisterschaft zu fahren. Der WM Plan ist für uns damit nicht zu den Akten gelegt, es ist weiterhin unser Ziel.»

In 2009 wird Arne Tode erneut für G-Lab in der IDM antreten, jedoch in der Superbike-Klasse. Welches Motorrad-Fabrikat er pilotieren wird, ist derzeit noch offen.

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