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Arme entzündet: Wieso Krummenacher Zweiter wurde
Auch im sechsten Rennen der Supersport-WM 2019 stand Randy Krummenacher (Bardahl Evan Bros Yamaha) auf dem Podium. Gegen Teamkollege Caricasulo war der Schweizer am Ende chancenlos.
Supersport-WM
Im Artikel erwähnt

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Federico Caricasulo, Randy Krummenacher, Jules Cluzel, Thomas Gradinger, Raffaele De Rosa und Lucas Mahias bildeten auf dem Circuito de Jerez die Spitzengruppe, in den ersten 15 von 19 Runden wechselten sich Mahias, Krummi und Caricasulo an der Spitze ab.
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Die Vorentscheidung fiel in Runde 16, als Krummenacher aus dem Windschatten heraus von Evan-Bros-Teamkollege Caricasulo sowie Cluzel überholt wurde. "Das war so nicht geplant, aber es war okay, weil ich nicht die ganze Zeit führen wollte", erzählte der Schweizer SPEEDWEEK.com. "Das Rennen war sehr langsam, ich wollte eigentlich mehr pushen, hatte aber seit dem ersten freien Training am Freitag Arm-pump. Ich weiß nicht wieso, weil ich normal nicht darunter leide. Ich hatte das schon mal, aber sehr, sehr selten. Das hat mir zu schaffen gemacht. Ich konnte das ganze Rennen nicht so pushen, wie ich das gerne wollte." Als Krummi Dritter war, fuhr der Führende Caricasulo die schnellsten Runden, in der letzten sogar Rekord. Im Ziel lag der Italiener eine knappe Sekunde vor Krummi, der sich erst noch an Cluzel vorbeikämpfen musste. "Federico war schneller", gab der 29-Jährige zu. "Aber wenn ich meine Arme in den Griff kriege, dann kann ich stärker sein. Es war nicht meine Strategie, langsam zu fahren." Geht das ohne Operation? "Ja, es gibt viele Möglichkeiten", hielt Krummenacher fest. "Letztlich sind die Arme entzündet. Wenn die Entzündung weg ist, habe ich kein Arm-pump mehr. Ich war in Jerez nicht auf 100 Prozent."
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Trotz seiner Sorgen stand der Zürcher Oberländer auch im sechste Rennen der Saison auf dem Podium, mit drei Siegen und drei zweiten Plätzen kommt er gesamt auf 135 Punkte und liegt damit in der Weltmeisterschaft mit 17 Zählern Vorsprung auf Caricasulo auf Platz 1.
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