Luca Scassa mit tauber Hand: «Beängstigend!»

Von Ivo Schützbach
Supersport-WM
Luca Scassa (Mitte) ortet Potenzial in der Kawasaki

Luca Scassa (Mitte) ortet Potenzial in der Kawasaki

Luca Scassa glaubt, dass er dieses Jahr mit den Kawasaki-Werksfahrern Sofuoglu und Salom mithalten kann. Seiner lädierten Hand geht es besser.

Nach einem Trainingssturz auf Phillip Island konnte Luca Scassa den Saisonauftakt in der Supersport-WM nach verpatztem Qualifying nur von Startplatz 20 aus in Angriff nehmen. Rang 6 im Rennen war aller Ehren wert.

Der vermutete Bruch des Kahnbeins an der rechten Hand erwies sich als starke Prellung und Stauchung. «Die Schmerzen waren schlimmer als bei einem Bruch», versicherte der Intermoto-Kawasaki-Pilot SPEEDWEEK.com. «Ich ließ mir die Hand für das Rennen betäuben, konnte sie nicht spüren. Ich musste immer mit den Augen schauen, was meine Gashand macht. Als es in Kurve 1 ging, war das wirklich beängstigend ...»

«The Rocker» testet diese Woche Mittwoch und Donnerstag im MotorLand Aragón, es ist das erste Mal seit dem Saisonauftakt Ende Februar, dass er wieder auf dem Motorrad sitzt.

Team-Koordinator Andrew Pitt erklärte, dass es keine neuen Teile am Motorrad gibt: «Luca soll fahren, wir probieren viel mit Getriebeübersetzungen und der Abstimmung. Leider haben wir von Pirelli nicht die Reifen bekommen, die wir im Rennen haben werden.»

Obwohl das Rennen auf Phillip Island für Scassa nicht optimal verlief, konnte er sich doch einen Eindruck von seinem neuen Arbeitsgerät, der Kawasaki ZX-6R, verschaffen. «Wir sind nicht so weit von den Werksmotorrädern weg», glaubt der 29-Jährige. «Wenn wir uns in Details verbessern, ist vieles möglich. Wenn ich sehe, was Sam Lowes auf der Yamaha leistet, dann liegt es nicht nur am Motor, ob man schnell ist. Auf der Geraden ist Sam langsamer als alle Toppiloten, aber in den Kurven ist er verdammt schnell. So muss ich das auch machen.»

Teamkollege David Salom fehlt in Aragón: Er hat sich letzten Samstag beim Motocross-Training an der rechten Hand verletzt. Der Spanier (28) kommt in keinen Handschuh, beim nächsten WM-Lauf am 14. April will er wieder fahren.

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