Gestürzter Kenan Sofuoglu: «Vierter war inakzeptabel»

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Kenan Sofuoglu reiht sich nach seinem Sturz wieder ins Rennen ein

Kenan Sofuoglu reiht sich nach seinem Sturz wieder ins Rennen ein

Beim Supersport-Meeting in Misano. Im Kampf um den letzten Podiumsplatz stürzte Kawasaki-Pilot Kenan Sofuoglu. Besser das, statt nur als vierter ins Ziel zu kommen.

Angesichts seiner diesjährigen Dominanz musste man Kenan Sofuogu natürlich auch beim Meeting in Misano für den Sieg auf der Rechnung haben. Es kam anders.

Überraschend präsentierten sich neben Sofuoglu und seinem Dauerrivalen Jules Cluzel (MV Agusta) am Renntag auch Honda-Pilot Patrick Jacobsen und Lokalmatador Lorenzo Zanetti auf Augenhöhe.

Mit Letzterem duellierte sich der WM-Leader um Platz 3 – und stürzte in der letzten Runde! Wegen der ansonst grossen Abstände konnte der Türke noch den elften Rang ins Ziel bringen.

«Ich musste feststellen, dass mein Hinterrad stärker durchdrehte, meine direkten Gegner hatten deshalb eine besser Beschleunigung. Ich versuchte das auf der Bremse zu kompensieren über fast 20 Runden ist das aber nicht möglich», erklärte sich Sofuoglu. «Ich bin dann gestürzt, konnte aber noch ein paar Punkte retten.»

Die Auswirkung in der Gesamttabelle ist enorm: Sein Polster von einst 40 Punkten hat sich auf nur noch 20 Punkte halbiert. Einen vierten Rang hätte der Kawasaki-Pilot verschmerzen können, dann hätte er acht Punkte weniger eingebüsst.

Eine solche Frage stellt sich Sofuoglu nicht.

«Wenn man Weltmeister werden will, kann man keine vierte Plätze akzeptieren – heute war der dritte Rang halt nicht drin», betont der dreifache Supersport-Weltmeister.

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