Kevin Wahr: Zwei Siege mit einem Honda-Oldtimer

Von Esther Babel
Supersport-WM
Kevin Wahr brachte seine Reflexe auf dem Schleizer Dreieck in Form

Kevin Wahr brachte seine Reflexe auf dem Schleizer Dreieck in Form

In der Supersport-WM 2015 fährt Kevin Wahr mit einer SMS Honda zum Teil beachtliche Ergebnisse ein. Um sich für das Meeting in Sepang in Schwung zu bringen, reicht auch ein betagteres Modell.

2013 gewann Kevin Wahr überlegen die IDM Supersport, seit dem ist der 26-jährige Schwarzwälder in der Supersport-WM unterwegs. Am vergangenen Wochenende kehrte er mit dem Schleizer Dreieck an eine seiner alten Wirkungsstätten zurück. Denn bevor am Montag der Flieger nach Malaysia zum nächsten WM-Lauf abhebt, brachte sich der Honda-Pilot bei den Rennen zur Deutschen Rundstrecken Championship mit einem Doppelsieg in Stimmung.

«Ich habe mir von einem Hobby-Fahrer eine 2008er Honda CBR 600 gekauft», beschreibt Wahr seinen Schleiz-Ausflug. «Und ich bin froh, dass ich das hier gemacht habe.» Seit Mitte Juni, nach dem WM-Lauf in Misano, sass Wahr nicht mehr auf dem Motorrad.

«Zu privaten Renntrainings gehe ich nicht», erklärt Wahr weiter. «Das ist mir zu gefährlich. Aber hier in Schleiz bei der DRC waren ein paar gute Leute dabei. Mit Sarah Heide war eine IDM-Pilotin da. Vor allem Thomas Gradinger, der sonst in der Spanischen Meisterschaft fährt, hat mir das Leben schwer gemacht. Durch die Rennen konnte ich bestimmte Muskelpartien trainieren, die nur beim Fahren zum Einsatz kommen und auch das Reaktionsvermögen wurde so getestet.»

Wahr hatte ​im Jahr 2013 beide Rennen der IDM Supersport in Schleiz gewonnen. Daher ist ihm die Strecke in Thüringen nicht unsympathisch. «Ausserdem ist sie brutal anstrengend», weiss er. «Am Freitag war der Grip noch ziemlich schlecht, aber am Sonntag gings. Mit der Standard-Honda war ich etwa eine Sekunde langsamer als im Jahr des Meisterschaftsgewinns.»

Nach einem kurzen Abstecher zu Hause, geht es am Montag bereits in Richtung Malaysia. «Wir schauen uns vor dem Rennwochenende noch ein wenig Kuala Lumpur an», verrät er. «Und anschliessend machen wir noch ein paar Tage Urlaub auf Ko Phi Phi. Urlaub machen ist sonst nicht so mein Ding. Erstens habe ich zu Hause immer viel zu tun und am Strand rumliegen wird mir nach ein paar Stunden langweilig. Aber ich freu mich drauf.»

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