Andrew Short (KTM) startet mit WP Luftfederelementen

Von Adam Wheeler
Supercross-WM
Ryan Dungey (KTM) testete das luftgefederte WP Zentralfederbein

Ryan Dungey (KTM) testete das luftgefederte WP Zentralfederbein

Auch KTM setzt künftig verstärkt auf Luftfederelemente und geht noch einen Schritt weiter. «Air Chamber Suspension» {ACS) wird nicht nur für die Vordergabel eingesetzt, sondern auch für das hintere Zentralfederbein.

Andrew Short (KTM) startet mit dem Team BTO Sports mit einer technischen Neuerung in die neue Saison: Nachdem die japanischen Hersteller bereits seit geraumer Zeit auf Luftfederungssysteme umgestellt haben, führt nun auch KTM mit seinen hauseigenen WP-Federelementen das ACS (Air Chamber Suspension) im werksunterstützten Rennbetrieb der US-Supercross-Liga ein.

Der 32-jährige «Shorty» wird der erste KTM-Pilot sein, der die Luftfederelemente sowohl für die Vordergabel als auch für das Zentralfederbein der Hinterradschwinge einsetzen wird.

In den letzten zwei Jahren waren bei den US-Supercrossrennen gelegentlich Prototypen des hinteren Federungselements an der Werks-KTM von Ryan Dungey aufgetaucht.

Alexandr Tonkov hat das Luftfederungssystem in der MX2-WM im Renneinsatz getestet. 

Showa und Kayaba haben an der Front bereits seit zwei Jahren Luftfedergabeln in der WM und der US-Liga im Einsatz. WP verfolgte seitens der Entwicklung von Anfang an das Konzept, die Luftfederung sowohl für das Vorder- als auch für das Hinterrad einzusetzen. 

Stolze 2,4 kg wird Shorts KTM Factory Edition 450SX-F weniger auf die Waage bringen, wenn sie  am 3. Januar 2015 zur Supercross-WM in Anaheim technisch abgenommen wird. 

Die ACS-Gabel ist 1,8 kg leichter als die herkömmliche 52mm-Gabel mit Spiralfedern, die aber aufgrund ihrer Alu-Konstruktion bereits als eine der leichtesten Gabeln galt. Die zusätzliche Ersparnis am Zentralfederbein beträgt weitere 0,6 kg. Ryan Dungey hatte dieses System bereits mehrfach seit 2012 im Einsatz. Das System ist nach anfänglichen Materialproblemen schrittweise weiterentwickelt worden und wird nun in Anaheim unter Rennbedingungen eingesetzt, was einen Meilenstein für die Entwicklungsabteilung in Munderfing darstellt.

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