Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Classic-TT: McGuinness und Anstey gefeierte Sieger

Von Helmut Ohner
Bruce Anstey lässt sich feiern

Bruce Anstey lässt sich feiern

​ Mit John McGuinness und Bruce Anstey gewannen zwei der Publikumslieblinge bei der Classic-TT ihre Rennen. McGuinness triumphierte in der Classic Senior-TT, Anstey gewann die Lightweight Classic-TT.

Im Vorjahr feierte John McGuinness nach seiner langen Verletzungspause eine triumphale Rückkehr auf die Isle of Man. Der Brite entschied damals das Rennen der Klasse Classic Senior-TT für sich. In diesem Jahr konnte der zweifache Familienvater seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen. Auf einer Winfield Paton übernahm er früh die Führung, die er bis zum Zielstrich nicht mehr aus der Hand gab.

Auf dem zweiten Platz landete der Italiener Stefano Bonetti vor Jamie Coward und der erstaunlich schnellen Maria Costello. Die Mitfavoriten Michael Rutter, Lee Johnston und James Hillier mussten das Rennen frühzeitig aufgeben.

Zwei Jahre kämpfte Bruce Anstey gegen eine Krebserkrankung. Jetzt meldete sich der 50-jährige Neuseeländer mit einer eindrucksvollen Vorstellung zurück. Auf einer Honda RS 250 distanzierte er im Rennen der Klasse Lightweight Classic-TT seinen Teamkollegen Davey Todd um über eine Minute. Der wenig bekannte James Hind konnte Ian Lougher und Jamie Coward auf die Plätze 4 und 5 verweisen.

Der unbezwingbare Anstey wurde entlang des über 60 Kilometer langen Mountain Courses von den Fans stürmisch angefeuert. «Die letzten zwei Jahre waren hart. Ohne meine Partnerin Anny wäre ich heute nicht hier. Es ist einfach großartig, ausgerechnet hier zu gewinnen. Das gesamte Team hat für dieses Erfolg hart gearbeitet. In der letzten Runde bin ich etwas nervös geworden, aber ich habe es geschafft», erklärte der «Flying Kiwi».

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