Michi Grabmüller: «109 Meilen Schnitt ist das Ziel»

Von Helmut Ohner
Tourist Trophy
Michael Grabmüller hat sich für die Tourist Trophy einiges vorgenommen

Michael Grabmüller hat sich für die Tourist Trophy einiges vorgenommen

Michael Grabmüller freut sich auf seinen fünften Einsatz bei der Tourist Trophy auf der Insel Man. Wie schon 2013 wird der Tiroler Manfred «Yeti» Wechselberger neben dem Wiener Platz im Seitenwagen nehmen.

Noch heute geht es für Michael Grabmüller und seine Mechaniker Richtung Tourist Trophy. «Wir fliegen am Abend von Wien nach London, von dort geht es weiter mit dem Motorhome, das wir nach unserem letzten Einsatz in der britischen Formel-2-Meisterschaft in der Nähe von Stansted abgestellt haben, Richtung Heysham. Nach der Überfahrt mit der Fähre sollten wir am Donnerstagfrüh im Fahrerlager eingelangt sein», erzählt der Wiener.

«Nach dem Aufbau unseres Zeltes werden wir uns sofort um das Gespann kümmern. Bei den letzten Rennen in Silverstone haben wir gesehen, dass die Motortemperatur zu hoch ist. Wir müssen Änderungen am Kühlsystem vornehmen und einen neuen Wärmetauscher montieren. Tim Reeves hat uns dazu einen Tipp gegeben, mal sehen, ob das wirklich so gut funktioniert, wie er gesagt hat.»

Grabmüller, im letzten Jahr mit seinem britischen Beifahrer Justin Sharp bereits 18. bzw. 21., hofft auf eine weitere Verbesserung seiner Rundenzeiten. «Für mich ist es jetzt das fünfte Mal, dass ich bei der Tourist Trophy auf der Insel Man dabei bin. Mit Manfred Wechselberger bin ich 2013 schon auf dem Mountain-Kurs gefahren, er kennt sich also auch schon bestens aus. Mein Ziel ist ein Rundenschnitt von 109 Meilen pro Stunde.»

Bereits am kommenden Samstag (30. Mai) geht es für das österreichische Seitenwagen-Duo das erste Mal auf die Strecke. «Vor allem die Passagen nach Ballacraine bereiten mir noch Probleme. Es gibt einige schnelle Ecken, die sehr tückisch sind und wo man viel Zeit verlieren kann. Dort hatten im Vorjahr Ben und Tom Birchall ihren schweren Unfall, der ihnen am Ende den verdienten Weltmeistertitel gekostet hat.»

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