Portugal: Sébastien Ogier knapp vor Dani Sordo

Von Toni Hoffmann
WRC
Sébastien Ogier

Sébastien Ogier

Dani Sordo hat bei der vierten Runde zur Rallye-Weltmeisterschaft in Portugal die Jagd auf den führenden Sébastien Ogier eröffnet.

Sébastien Ogier, der Portugal-Sieger von 2010 und 2011, wird mit seinem VW Polo R WRC als Gesamtführender in die Zuschauer-Prüfung (Länge: 3,27 km) auf den Asphaltstraßen der portugiesischen Hauptstadt Lissabon (Start: 19:05 Uhr) starten. Doch in Dani Sordo im Citroën DS3 WRC hat er nach vier absolvierten Schotterprüfungen einen starken Jäger hinter sich. Sordo, der am vergangenen Samstag den Fafe Rally Sprint vor mehr als 100.000 Zuschauern gewonnen hatte, kam nach seiner zweiten Bestzeit beim zweiten Durchgang der 18,32 km langen «Ourique» bis auf 2,4 Sekunden an den zweifachen Saisonsieger und WM-Tabellenführer Ogier heran. Dessen Teampartner Jari-Matti Latvala rangierte mit einem Rückstand von 11,3 Sekunden auf dem dritten Platz.

«Wir haben auf der letzten Prüfung unsere Reifen geschont, die schon ziemlich mitgenommen waren», gab Ogier zu verstehen. «Ich werde versuchen, genauso weiterzukämpfen. Ich denke, morgen dürfte es ein sehr interessanter Tag werden», sagte Sordo. «Im Moment ist es okay. Ich denke aber, dass wir unser Auto noch verbessern können. Ich habe da so einige Ideen für die Aufhängung», äußerte sich Latvala. Sein Teamkollege Andreas Mikkelsen fiel bei seiner Jungfernfahrt im Polo R WRC wegen der ausgefallenen Servolenkung vom siebten auf den Platz zurück.

5,8 Sekunden hinter Latvala blieb der Vize-Champion Mikko Hirvonen im zweiten offiziellen Citroën DS3 WRC Vierter. «Ich habe wirklich auf den beiden letzten Prüfung richtig hart attackiert, mehr konnte ich nicht machen. Ich denke, das Set-up stimmt nicht. Ich habe heute Morgen zwei harte Stossdämpfer gewählt, die scheinbar nicht die beste Wahl waren», führte der Mexiko-Zweite Hirvonen an.

In der WRC2-Wertung hat der Tabellenführer Sepp Wiegand im von Skoda Deutschland eingesetzten Fabia S2000 stark an Boden verloren. Der Auftaktsieger fiel in dieser Kategorie hinter seinen weiterhin führenden Skoda-Partner Esapekka Lappi, dem inzwischen stark aufkommenden Robert Kubica (Citroën DS3 RRC) und Elfyn Evans im Ford Fiesta RRC vom zweiten auf den vierten Platz ab.

Ergebnis nach der 4. von 15 Prüfungen (18,32 km):
1. Ogier/Igrassia (F), VW Polo R WRC, 46:38,5 min.
2. Sordo/Del Barrio (E), Citroën DS3 WRC, + 2,4 sec.
3. Latvala/Anttila (FIN), VW Polo R WRC, + 11,3
4. Hirvonen/Lehtinen (FIN), Citroën DS3 WRC, + 17,1
5. Neuville/Gilsoul (B), Ford Fiesta RS WRC, + 28,1
6. Novikov/Minor (RUS/A), Ford Fiesta RS WRC, + 1:08,7 min.
7. Al-Attiyah/Bernacchini (QA/I), Ford Fiesta RS WRC, + 2:10,7
8. Kosciuszko/Szczepaniak (PL), Mini JCW WRC, + 2:18,2
9. Prokop/Ernst (CZ), Ford Fiesta RS WRC; + 2:18,7
10. Kuipers/Buysmans (NL/B), Ford Fiesta RS WRC, + 2:37,9

 

 

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