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Citroën nach Doppelsieg vorzeitig Weltmeister

Citroën hat beim vorletzten Lauf zur Rallye-WM in Spanien dank des Doppelsieges mit Sébastien Loeb und Dani Sordo den «Titelsack» vorzeitig zugemacht.

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Citroën hat dank des Doppelsieges mit Sébastien Loeb und Dani Sordo zum fünften Mal die Hersteller-Weltmeisterschaft gewonnen. Titelverteidiger Loeb hat mit seinem sechsten Saisonsieg um 12,0 Sekunden vor seinem Citroën-Teampartner Sordo seine Chancen auf die sechste WM-Krone hintereinander stark verbessert. Der 35-Jährige reduzierte mit seinem 53. Gesamtsieg seinen Rückstand auf den WM-Spitzenreiter Mikko Hirvonen, der mit einem Rückstand von 54,1 Sekunden im Ford Focus wie 2005 und 2008 den dritten Platz erreichte, von fünf auf nur einem Punkt.

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Citroën hat vor dem Saisonausklang in Wales einen Vorsprung von uneinholbaren 21 Punkten auf den alten und neuen Vize-Champion Ford. Das WM-Finale, das Loeb im Vorjahr gewonnen hatte, findet am dritten Oktober-Wochenende in Cardiff statt. Auch 2010 werden Loeb und Sordo nach einer weiteren Verpflichtung für die Franzosen starten.

"Ich freue mich ganz besonders über den Titelgewinn meines Teams. Wir haben das erreicht, was wir wollten. Dani hat dem Team und mir sehr geholfen", jubelte Loeb am sonnigen Mittelmeer-Nachmittag in Salou. Loeb war auch zum fünften Mal in Folge auf spanischem Asphalt nicht zu schlagen, hatte aber in Sordo, der Citroën zum fünften Spanien-Doppel hintereinander verhalf, diesmal einen ebenbürtigen Rivalen, der streckenweise sein Heimspiel anführte. Citroën wurde beim vorausgegangenen Lauf in Australien nach dem Zieleinlauf mit einer einminütigen Zeitstrafe wegen eines beanstandeten Stabilisators belegt, wodurch Loeb auf dem zweiten Platz hinter dem zum Sieger erklärten Hirvonen zurückfiel.

"Wir haben hier mal wieder mit stumpfen Waffen gekämpft. Wir haben wirklich das Beste gegeben, aber es hat nicht gereicht. Am Ende wollte ich nur meine Position halten", erklärte der Tabellenführer Hirvonen, dem in der Schlussphase der Norweger Petter Solberg bei seiner Premierenfahrt im Citroën C4 mit vier Bestzeiten noch etwas zusetzte. Letztlich blieb der Weltmeister von 2003 mit einem Rückstand von 1:12,4 Minuten Vierter.

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Als bester Deutscher kam der junge Bayer Hermann Gassner, Spitzenreiter im deutschen Championat, im privaten Mitsubishi auf dem 16. Rang (Rückstand: 22:03,5 Minuten) ins Ziel. In der seriennahen Gruppe N musste er sich hinter Eyvind Brynildsen, erstmals im Skoda Fabia S2000 am Start, und seinem Markenkollegen "ASI" mit dem letzten Podestplatz begnügen. In 14 Tagen aber wird er beim deutschen "Showdown" in der Lausitz um den nationalen Titel gegen den um einen Punkt hinter ihm liegenden letztjährigen Vize-Champion Sandro Wallenwein (Subaru Impreza) kämpfen.

TV-Programm

Eine beachtliche Leistung vollbrachte Franzose Dany Snobeck. Der inzwischen 63-jährige Straßburger, 1988 und 1989 in der DTM im Mercedes am Start, belegte bei seinem siebten WM-Start im privaten Peugeot 307 den zehnten Platz (Rückstand: 10:56,0 Minuten).

Endstand nach 3 Etappen, 18 Prüfungen (= 353,62 km) und 1.299 Gesamtkilometern

1. Sébastien Loeb/Daniel Elena (F/MC), Citroën C4 WRC, 3:22:14,7 h.

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2. Dani Sordo/Marc Marti (E), Citroën C4 WRC, + 12,0 sec.

3. Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen (FIN), Ford Focus WRC, + 54,1

4. Petter Solberg/Philip Mills (N/GB), Citroën C4 WRC, + 1:12,4 min.

5. Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F), Citroën C4 WRC, + 1:41,6

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6. Jari-Matti Latvala/Miikka Antilla (FIN), Ford Focus WRC, + 2:49,8

7. Matthew Wilson/Scott Martin (GB), Ford Focus WRC, + 7:15,5

8. Federico Villagra/Jorge Perez Companc (RA), Ford Focus WRC, + 8:28,1

9. Henning Solberg/Cato Menkerud (N), Ford Focus WRC, + 9:07,6

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10. Dany Snobeck/Gilles Mondesir (F), Peugeot 307 WRC, + 10:56,0

WM-Stände nach 11 von 12 Läufen:

Fahrer:

1. Mikko Hirvonen (Finnland/BP-Ford Abu-Dhabi World Rally Team): 84 Punkte

2. Sébastien Loeb (Frankreich/Citroën Total World Rally Team): 83

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3. Daniel Sordo (Spanien/Citroën Total World Rally Team): 58

4. Jari-Matti Latvala (Finnland/BP-Ford Abu Dhabi World Rally Team): 39

5. Petter Solberg (Norwegen/Petter Solberg Rallying MSN Edition): 30

6. H. Solberg (Norwegen/Stobart M-Sport Ford Rally Team): 29

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7. Matthew Wilson (Großbritannien/M-Sport Rally Team): 25

8. Christian Ogier (Frankreich/Citroën Junior Team): 24

8. Federico Villagra (Argentinien/Munchi’s WRT): 16

10. Conrad Rautenbach (ZW/Citroën Junior Team): 8

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1. Citroen Total WRT: 151 Punkte (Meister)

2. BP-Ford Abu-Dhabi World Rally Team: 130

3. Stobart M-Sport Ford Rally Team: 73

4. Citroen Junior Team: 42

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5. Munchi’s WRT: 23

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