Formel-1-Superstar Lewis Hamilton erklärt: Das macht Ferrari so besonders
Lewis Hamilton stand schon in Diensten des Traditionsrennstalls McLaren und feierte mit Mercedes seine grössten Erfolge. Doch nichts kommt ans Dasein eines Ferrari-Stars heran, ist er sich sicher.
Die Auftaktsaison mit dem Ferrari-Team verlief für Lewis Hamilton nicht nach Wunsch. Der frühere Dauersieger schaffte es nur im Sprint von Schanghai als Erster ins Ziel – beim nächsten Mini-Rennen wurde er Dritter, das waren die einzigen Top-3-Ergebnisse, die er im ersten Ferrari-Jahr erzielte.
Der siebenfache Champion wirkte zuweilen verzweifelt, und die ersten GP-Beobachter sahen schon seinen Formel-1-Abschied kommen. Doch Hamilton wollte davon nichts wissen. Und vor dem Start der neuen Saison betont er, wie sehr er seine Arbeit liebt, und wie speziell es ist, für das Ferrari-Team zu fahren.
Hamilton, der als McLaren-Pilot in seine GP-Karriere startete und seine grössten Erfolge mit dem Mercedes-Werksteam feierte, schwärmte nach dem Shakedown mit dem Ferrari SF-26, mit dem er in diesem Jahr antreten wird: «Ich fahre nun schon seit sehr langer Zeit Rennen. Aber nichts fühlt sich so an, wie mit diesem Team – dieses Gefühl hat man mit keinem anderen Rennstall.»
«Es gab nie Zuschauer in dieser Phase des Jahres, vor allem beim Shakedown. Doch hier spürt man, dass man etwas teilt, es ist ganz anders. Mit den anderen Teams früher habe ich die Erfahrung, erstmals im neuen Auto auf die Strecke zu gehen, mit dem Team geteilt, aber es gab keine Fans, die darauf gewartet haben. Hier haben die Tifosi seit den frühen Morgenstunden gewartet. Ich glaube, sie waren seit 6 oder 7 Uhr früh schon da. Es war schön, sie ihre Flaggen schwingen zu sehen und ihre Emotionen zu teilen», schwärmte der 105-fache GP-Sieger.
«Es war ein sehr spezieller Start, ein ganz besonderer Moment. Ich bin schon lange dabei, und ich liebe das, was ich tue, mehr als alles andere. Ich liebe dieses Team – ich liebe es wirklich sehr. Ich liebe die Fans, die wir haben. Und ich freue mich, dass ich in der Lage bin, das zu tun, was mir so sehr am Herzen liegt. Es ist so ein grosses Privileg, dass ich weiterhin das machen kann, was ich als meine Lebensaufgabe ansehe. Ich habe das Gefühl, dafür geboren worden zu sein», fügte der 41-Jährige an.
Mit Blick auf die anstehenden Testfahrten in Barcelona, die am Montag, 26. Januar beginnen, erklärte Hamilton: «Und nächste Woche werden wir noch viel mehr entdecken, wir werden so viele Runden wie möglich drehen müssen. Wir müssen so viel lernen und auch wenn wir mehr Tests als gewöhnlich haben, wird es ein sehr kompaktes Programm werden. Es sind nur drei Tage mehr als sonst. Wir müssen in den neun Testtagen so viel erledigen, und ich bin schon gespannt und aufgeregt, und ich freue mich, diese Reise mit allen hier zu starten. Jeder ist voller Energie und es ist ein emotionaler Moment.»
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