US-Motocross 450
Chase Sexton (Kawasaki) gewinnt Anaheim 2, Ken Roczen (8.) mit Problemen
Kawasaki-Werksfahrer Chase Sexton feierte beim 3. Lauf der US-Supercross-Meisterschaften in Anaheim seinen ersten Saisonerfolg vor Hunter Lawrence (HRC) und Eli Tomac (KTM). Roczen nach Sturz auf P8.
3. Lauf der US-Supercross-Meisterschaften im Angel Stadium von Anaheim (Kalifornien). Chase Sexton (Kawasaki) war im Qualifying der einzige Fahrer, der die Rundenzeit von einer Minute unterschreiten konnte. Am Ende des zweiten Qualifyings kam er jedoch in den Whoops quer und flog ab. Sexton blieb zum Glück weitestgehend unverletzt und konnte das Abendprogramm von der Pole Position aus in Angriff nehmen.
Vorläufe: Prado und Tomac vorn
Chase Sexton beendete den zweiten Vorlauf auf Rang 4, nachdem er in Führung liegend erneut stürzte. Heat 1 hatte Red Bull KTM-Werksfahrer Jorge Prado mit einem Start-Ziel-Sieg gewonnen. Ken Roczen (Suzuki), der das Qualifying auf Platz 4 beendet hatte, erwischte keinen guten Start und musste sich aus dem Mittelfeld heraus nach vorn kämpfen. Der Thüringer beendete den Vorlauf dennoch auf Platz 3 hinter Jorge Prado (KTM) und Hunter Lawrence (Honda).
Finale: Holeshot von Jason Anderson
Den Holeshot zum entscheidenden Finale zog Jason Anderson (Suzuki) knapp vor Chase Sexton. Ken Roczen startete zwischen Sexton und Malcolm Stewart (Husqvarna). Der Thüringer kam gar nicht gut aus dem Startgatter heraus und touchierte noch auf der Startgeraden mit seinem Vorderrad Stewarts Hinterrad. Dadurch fiel er ans Ende des Feldes zurück. Roczen musste den mühsamen Weg durchs Feld antreten. Nach der ersten Runde rangierte Ken auf Rang 13, doch er fiel durch einen Sturz zunächst noch weiter zurück und rangierte nach zwei Runden am Ende des Feldes.
Der Konter von Chase Sexton
Anderson führte das Feld 6 Runden lang an. Hunter Lawrence (Honda) konnte sich zunächst gegen Sexton durchsetzen und übernahm Platz 2. Nach 4 Runden konnte Sexton kontern und die Lücke zu Leader Anderson schließen. In Runde 7 erfolgte der entscheidende Angriff: Sexton ging in der Rechtskurve vor den Whoops in Führung, aber Anderson konterte an jener Stelle im Waschbrett, wo Sexton zuvor gestürzt war. Chase zeigte Entschlossenheit und platzierte seinerseits einen Blockpass in der folgenden Rechtskehre. Damit war das Rennen zugunsten von Sexton entschieden. Der Kawasaki-Neuzugang gewann mit einem Vorsprung von 3,4 Sekunden vor Hunter Lawrence und Eli Tomac (KTM). Tomac war auf Platz 5 gestartet und konnte sich im Rennen gegen Malcolm Stewart und am Ende gegen Jason Anderson durchsetzen. Zwischen ihm und Hunter Lawrence ging es über mehrere Runden hin und her, doch der Australier setzte sich schließlich durch und wurde vor Tomac Zweiter. Anderson wurde von Tomac beim Überholen von der Strecke geschoben, sodass Jason neben der Strecke einen weiteren Platz an Cooper Webb (Yamaha) verlor. Webb ging später im Bereich der Sandsektion zu Boden und musste sich mit dem 5. Platz begnügen.
Ken Roczen kämpfte hart, Aaron Plessinger fiel aus
Red Bull KTM-Werksfahrer Aaron Plessinger musste das Rennen an der Box aufgeben. 5 Minuten vor dem Zieleinlauf hatte Ken Roczen nach zahlreichen Überholmanövern die Top-10 erreicht. Auf Platz 8 machte der deutsche Suzuki-Pilot das maximal Mögliche aus der Situation. Jorge Prado (KTM) war nach mäßigem Start im Mittelfeld gefangen. Der Spanier beendete das Finale von Anaheim 2 auf Platz 7.
Chase Sexton rückt in der Tabelle vor
Mit seinem 17. Sieg rückte Chase Sexton nach 3 von 17 absolvierten Läufen der Saison 2026 in der Tabelle von Platz 4 auf Rang 3 vor. Tabellenführer bleibt weiterhin Eli Tomac. Ken Roczen fiel von Tabellenplatz 2 auf Rang 4 zurück und Hunter Lawrence rückte von Platz 3 auf Tabellenrang 2 nach vorne.
In der kommenden Woche geht es in Houston (Texas) mit der 4. Meisterschaftsrunde weiter.
450 Ergebnis Anaheim 2:
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Chase Sexton (USA), Kawasaki
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Hunter Lawrence (AUS), Honda
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Eli Tomac (USA), KTM
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Jason Anderson (USA), Suzuki
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Cooper Webb (USA), Yamaha
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Joey Savatgy (USA), Honda
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Jorge Prado (E), KTM
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Ken Roczen (D), Suzuki
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RJ Hampshire (USA), Husqvarna
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Justin Cooper (USA), Yamaha
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Dylan Ferrandis (F), Ducati
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Malcolm Stewart (USA), Husqvarna
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Christian Craig (USA), Honda
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Garrett Marchbanks (USA), Kawasaki
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Justin Hill (USA), KTM
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Colt Nichols (USA), Honda
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Austin Forkner (USA), Triumph
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Shane McElrath (USA), Honda
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Vince Friese (USA), Kawasaki
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Mitchell Harrison (USA), Kawasaki
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Ryan Breece (USA), Honda
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(DNF) Aaron Plessinger (USA), KTM
Meisterschaftsstand nach Runde 3 von 17:
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Eli Tomac (USA), KTM, 70
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Hunter Lawrence (AUS), Honda, 62, (-8)
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Chase Sexton (USA), Kawasaki, 57 (-13)
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Ken Roczen (D), Suzuki, 56, (-14)
-
Jason Anderson (USA), Suzuki, 46, (-24)
-
Cooper Webb (USA), Yamaha, 46, (-24)
-
Justin Cooper (USA), Yamaha, 44, (-26)
-
Joey Savatgy (USA), Honda, 42, (-28)
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Jorge Prado (E), KTM, 41, (-29)
-
Dylan Ferrandis (F), Ducati, 37, (-33)
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Aaron Plessinger (USA), KTM, 27, (-43)
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