Korsika: Skoda Erfolgsserie in der WRC 2 fortsetzen

Von Toni Hoffmann
WRC
Esapekka Lappi

Esapekka Lappi

Skoda erreicht zuletzt drei WRC 2-Siege in Folge und ist Erster der WRC 2-Teamwertung, zwei Skoda Werksteams auf Korsika am Start: Lappi/Ferm und die frischgebackenen APRC-Champions Tidemand/Axelsson.

Mit dem Rückenwind von zuletzt drei WRC 2-Siegen in Folge geht Skoda mit dem neuen Fabia R5 an den Start der Rallye Korsika auf der Mittelmeerinsel Korsika (1. bis 4. Oktober). Auch beim drittletzten Saisonlauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) setzt der tschechische Hersteller mit seinem neuen Rallye-Fahrzeug auf Angriff. Für Skoda ins Rennen gehen die beiden Werksteams Esapekka Lappi/Janne Ferm (FIN/FIN) und Pontus Tidemand/Emil Axelsson (S/S). Tidemand/Axelsson reisen als frischgebackene Champions der diesjährigen Asien-Pazifik-Meisterschaft auf die Mittelmeerinsel.

«Der neue Fabia R5 hat im bisherigen Saisonverlauf gezeigt, was in ihm steckt. Wir möchten unsere Erfolgsserie auf Korsika fortsetzen. Die Rallye Korsika wird eine große Herausforderung für unser Auto und vor allem für unsere Teams, die diesmal leider fast keine Erfahrung mit den Wertungsprüfungen haben. Hier wird jeder Fehler gnadenlos bestraft», sagt Skoda Motorsport-Direktor Michal Hrabánek.

Die ‚Tour de Corse‘, die in diesem Jahr zum 58. Mal stattfindet, zählt zu den anspruchsvollsten Rallyes überhaupt. Auf den engen, kurvigen Bergstraßen, teilweise flankiert von steilen Felswänden auf der einen und Meeresklippen auf der anderen Seite, ist echte Millimeterarbeit gefragt. Insgesamt neun Wertungsprüfungen und mehr als 330 Wertungskilometern müssen in dieser atemberaubenden Kulisse von Freitag bis Sonntag absolviert werden. Neben den beiden Skoda Werksduos tritt bei der Rallye Korsika auch der ehemalige Europameister Armin Kremer (D) mit einem Skoda Fabia R5 an.

Auch Armin im Fabia R5 am Start

«Die Rallye auf Korsika hat es in sich. Wir wollen um den Sieg mitfahren. Wir sind hochmotiviert und wissen, dass wir uns keine großen Fehler mehr erlauben dürfen», sagt Esapekka Lappi. Der Finne, derzeit Vierter der WRC 2-Gesamtwertung, konnte in der laufenden WRC 2-Saison mit dem Fabia R5 bislang zwei Siege einfahren (Rallye Polen und Rallye Finnland). Da die drei vor ihm platzierten Teams aussetzen, könnte Lappi mit einem guten Ergebnis zur WM-Spitze aufschließen.  

Aussichtsreich im Rennen liegt in der WRC 2 auch das Skoda Werksduo Pontus Tidemand/Emil Axelsson. Tidemand reist als frischgebackener Champion der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC) nach Korsika. Der Schwede sicherte sich den APRC-Titel vorzeitig am zweiten September-Wochenende mit seinem Sieg bei der Rallye Japan. Es ist der bereits vierte APRC-Titelgewinn in Folge für einen Skoda Werksfahrer – nach Chris Atkinson (AUS/2012), Gaurav Gill (IND/2013) und Jan Kopecký (CZ/2014).

Skoda Motorsport-Direktor Hrabánek: «Das ganze Skoda Team gratuliert Pontus Tidemand und Emil Axelsson zum Titelgewinn in der APRC. Die beiden machen in ihrer ersten Saison für Skoda Motorsport einen Superjob.» Pontus Tidemand ergänzt: «Mit dem Sieg in der APRC hat sich ein Traum erfüllt. Jetzt freue ich mich riesig auf meinen nächsten Start in der Rallye-Weltmeisterschaft. Die Rallye auf Korsika wird ein Ritt auf der Rasierklinge. Das Ziel ist ein Podestplatz. Dazu müssen wir kühlen Kopf bewahren.»

Siegertyp Skoda Fabia R5

Der neue Skoda Fabia R5 erweist sich gleich in seiner ersten Saison als echter Siegertyp. Neben dem erfolgreichen Auftritt in der WRC 2 stehen bereits vier nationale Meisterschaften auf dem aktuellen Haben-Konto des neuen Rallye-Fahrzeugs. In der tschechischen Meisterschaft sicherte sich Fabia R5 Pilot Jan Kopecký mit fünf Siegen in fünf Saisonläufen frühzeitig den Titelgewinn. In Österreich holte sich Routinier Raimund Baumschlager mit dem Fabia R5 das nationale Championat. In Ungarn krönte sich Norbert Herczig (H) im Fabia R5 zum nationalen Rallye-Meister. Freddy Loix sicherte sich vorzeitig seinen dritten Titel als belgischer Rallye-Champion, obwohl er bei der East Belgian Rallye nicht ins Ziel kam.  

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