Deutschland: Andreas Mikkelsen dreht auf

Von Toni Hoffmann
WRC
Andreaas Mikklesen fühlt sich in den Weinbergen wohl

Andreaas Mikklesen fühlt sich in den Weinbergen wohl

Andreas Mikkelsen fühlt sich in den Mosel-Weinbergen wohl. Auf der dritten Prüfung des neunten Laufes der Rallye-Weltmeisterschaft markiert Mikkelsen seine erste Deutschland-Bestzeit und baut seine Führung leicht aus.

Andreas Mikkelsen überrascht bei der ADAC Rallye Deutschland weiter. Beim zweiten Durchgang des Asphalt-Klassikers «Mittelmosel» markierte der Polen-Sieger seine erste Deutschland-Bestzeit. Damit baute er im VW Polo R WRC seine Führung leicht auf 5,2 Sekunden zu Thierry Neuville im Hyundai i20 WRC aus. Seinen VW-Partner, dem dreifachen Champion und Tabellenführer schenkte er auf der 22 km langen Entscheidung 4,6 Sekunden ein. Der Rückstand des drittplatzierten Vorjahressiegers wuchs auf 11,4 Sekunden.

«Diese Prüfung hat gepasst. Nicht schlecht für einen Norweger», freute sich Mikkelsen. «Am Ende war ich etwas vorsichtig. Ich blieb hier aber unter meinem Limit. Ich freue mich richtig.»

«Wir haben im Service das Set-up geändert. Wir müssen uns erst daran gewöhnen. Aber es war hier okay», führte Neuville an, Sieger in Trier 2014.

«Eigentlich keine schlechte Prüfung für mich. Mikkelsen war hier richtig schnell. Das Auto ist so weit okay, nur vermisse noch etwas den Speed. Den müssen wir noch finden», erklärte der Vorjahressieger Ogier, der zu Beginn vorne lag.

4,9 hinter Ogier lag Dani Sordo im zweiten offiziellen Hyundai i20 WRC. «Immer noch etwas tückisch, aber trockener als am Morgen. Dennoch lag noch viel Schmutz auf der Piste. Aber der Grip war schon besser», meinte Sordo, der 2013 im Citroën DS3 WRC in Südwestdeutschland gewann.

Ott Tänak rangierte im Ford Fiesta RS WRC mit einem Rückstand von 40,4 Sekunden an fünfter Position. «Wir kamen gut durch, obwohl es immer noch schmierig war», äußerte Tänak.

Die WRC2-Wertung führt weiter Armin Kremer im Skoda Fabia R5 beim seinem Heimspiel an. Er lag 26,2 Sekunden vor dem Spanier José Antonio Suarez-Miranda im Peugeot 208 T16 R5.

Stand nach der 3. von 18 Prüfungen:

1. Mikkelsen/Jaeger (N), VW Polo R WRC, 40:37,9
2. Neuville/Gilsoul (B), Hyundai i20 WRC, + 5,2 sec.
3. Ogier/Ingrassia (F), VW Polo R WRC, + 11,4
4. Sordo/Marti (E), Hyundai i20 WRC, + 16,3
5. Tänak/Mölder (EE), Ford Fiesta RS WRC, + 40,4
6. Lefebvre/Moreau (F), Citroën DS3 WRC, + 49,6
7. Östberg/Floene (N), Ford Fiesta RS WEC, + 1:07,4 min.
8. Paddon/Kennard (NZ), Hyundai i20 WRC, + 1:26,9
9. Kremer/Winklhofer (D), Skoda Fabia R5, + 2:05,7
10. Suarez/Miranda/Carrera Esteves (E), Peugeot 208 T16 R5, + 2:31,9

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