FIA WEC

Mike Rockenfeller und Sergey Sirotkin fahren Sebring

Von - 29.01.2019 10:30

Auf der neusten Entrylist der 1000 Meilen von Sebring gibt es einige Änderungen zu finden. Endlich wurde die Werks-Corvette für die GTE-Klasse bestätigt. Damit treten in dieser Kategorie wieder alle sechs Hersteller an.

Am Rennwochenende der 12 Stunden von Sebring findet bekanntlich auch ein Lauf zur Sportwagen-WM (FIA WEC) statt. Dieser wird freitags (15. März) ausgetragen und geht über die Distanz von 1000 Meilen. Am heutigen Dienstag haben die Serienverantwortlichen nun eine aktualisierte Entrylist herausgegeben. Und diese ist mit dem einen oder anderen Knaller gespickt. So wird Ex-Williams-F1-Pilot Sergey Sirotkin erwartungsgemäß für SMP Racing in der LMP1-Klasse auflaufen. Diesbezügliche Spekulationen kursierten bereits seit Wochen durch das Fahrerlager. «Ich bin sehr froh, die Ehre zu haben, als Teil des russischen SMP Racing-Teams in der WEC die Farben der russischen Flagge in einem russischen Prototypen hochzuhalten. Wir haben exzellente Crews und exzellente Autos, mit denen wir sicher um die Podiumsplätze kämpfen können», blickt Sirotkin voraus.

Überraschenderweise wird Sirotkin jedoch nicht den Platz von Jenson Button übernehmen, der am Sebring-Wochenende zu Testfahrten für die japanische Super GT ausrücken muss. Vielmehr startet er an der Seite von Stéphane Sarrazin und Egor Orudzhev im Schwesterwagen. Damit ersetzt er den jungen Matevos Isaakyan. Sirotkin wird auch die 6h von Spa-Francorchamps und die 24h von Le Mans in diesem BR1 bestreiten. Wer für Button bei Mikhail Aleshin und Vitaly Petrov einspringt, wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Bei LMP1-Konkurrent Rebellion Racing übernimmt derweil Nathanaël Berthon den Platz des Schweizers Mathias Beche. Außerdem sitzt Herrenfahrer Henrik Hedman wieder im Cockpit des BR1 von DragonSpeed.

Final bestätigt ist nun endlich auch der Einsatz der Werks-Corvette bei den 1000 Meilen von Sebring. Das amerikanische Team hatte bereits beim letzten WEC-Lauf in Shanghai einen Gastauftritt gegeben. Während in China noch die Crew um Oliver Gavin und Tommy Milner das Programm stemmte, wird in Florida nun der Schwesterwagen von Jan Magnussen und Antonio Garcia aufgeboten. Dabei ist dann überraschenderweise auch der deutsche Audi-DTM-Fahrer Mike Rockenfeller mit von der Partie. Der 35-Jährige ist schon seit einigen Jahren für Corvette bei den Langstrecken-Rennen der IMSA am Start. 2018 fuhr er für den amerikanischen Hersteller auch die 24 Stunden von Le Mans.

Aufgrund der Renndistanz von 1000 Kilometern (circa acht Stunden) haben auch andere GTE-Pro-Teams wieder auf Trios umgestellt. So werden Daniel Serra und Miguel Molina wieder in den beiden Ferrari 488 GTE Evo sitzen. Alexander Sims und Bruno Spengler gehören zum BMW-Aufgebot und Darren Turner fährt wieder im Aston Martin Vantage AMR.

In der LMP2-Klasse hat Jackie Chan DC Racing zudem die Besatzung des Oreca 07 #37 komplett ausgetauscht. Anstatt von Jazeman Jaafar, Weiron Tan und Nabil Jeffri kommen dort nun David Heinemeier Hansson, Jordan King und Will Stevens zum Einsatz. Hier die aktualisierte Entrylist zum Nachlesen

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