IMSA

12h Sebring: Darauf können wir uns in der GTLM freuen

Von - 16.03.2017 15:15

Bei den 12 Stunden von Sebring werden fünf Hersteller um den GTLM-Sieg kämpfen. Titelverteidiger ist Corvette. Werden die US-Muscle-Cars erneut siegen oder trumpfen Ford und Porsche auf wie in Daytona?

Wenn am kommenden Samstag die (18. März) die 65. Ausgabe der glorreichen 12 Stunden von Sebring gestartet werden, gehen auch wieder viele Blicke auf die GTLM-Klasse (GTE in der FIA WEC genannt). Dort treten hauptsächlich komplett mit Werksunterstützung ausgestatteten Rennwagen von BMW , Corvette, Ford, Ferrari (Risi Competizione) und Porsche gegeneinander an. Eine Vorhersage in der Kategorie jedoch recht schwierig, da sie inzwischen ja ebenfalls zu einem politischen BoP-Zankapfel verkommen ist (In der FIA WEC gab es 2016 alleine zehn Änderungen der Einstufung in neun Rennen…). Das macht auch vor der IMSA nicht halt. Im Verhältnis zum vorangegangenen Rennen in Daytona gab nochmals Änderungen am Gewicht des BMW (sowie Änderungen an dessen Tankgröße). Auch beim Porsche wurde der Tank für Sebring etwas vergrößert.

Wie dem auch sei. Durch die BoP-Formel ist zumindest eines Gewiss: Alle Fahrzeuge werden ganz eng beieinander sein, was natürlich der Rennspannung zugute kommt.

Corvette startet unbefriedigt in die Saison. Der letztjährige Sieger von Sebring hatte im Auftaktrennen in Daytona gegen Ford das Nachsehen. Nun gilt es für den amtierenden Meister, den Erzfeind in Sebring zu bezwingen. Bei Corvette sind auch die Audi-Werkspiloten Mike Rockenfeller und Marcel Fässler mit von der Partie.

#3 Corvette Racing: García/Magnussen/Rockenfeller
#4 Corvette Racing: Gavin/Milner/Fässler

Mit der größten Streitmacht geht Ford ins Rennen. Neben den beiden IMSA-Vollezit-Crews wurde auch ein dritter GT gemeldet. Den pilotiert das FIA-WEC-Trio Stefan Mücke, Olivier Pla und Billy Johnson. Der Sebring-Erfolg würde noch im Trophäen-Regal des neuen Ford GT fehlen.

#66 Ford Chip Ganassi Racing: Müller/Hand/Bourdais
#67 Ford Chip Ganassi Racing: Briscoe/Westbrook/Dixon
#68 Ford Chip Ganassi Team UK: Mücke/Pla/Johnson

Porsche kämpft schon lange für den nächsten Sieg. In Daytona zeigten die Weissacher bereits aller Kritik der Heckmotoren-Nostalgiker zum Trotz, dass das neue Konzept des 911 RSR mit Mittelmotor viel Potential beherbergt. Erfahrung, Technik und gute Piloten können das Erfolgsmittel sein, um gegen die starken Ford zu bestehen.

#911 Porsche GT Team: Pilet/Werner/Makowiecki
#912 Porsche GT Team: Estre/Vanthoor/Lietz

Ferrari wird in Nordamerika von Risi Competizione vertreten, die mit einem eingespielten Fahrer-Trio an den Start gehen. Starke Fahrer, taktisches Geschick und Schnelligkeit bei den Boxenstopps können beim Ferrari-Team die numerische Unterlegenheit des einzelnen 488 GTE ausgleichen. Wenn alles gut läuft, mag sogar ein Klassensieg erwartet werden.

#62 Risi Competizione: Vilander/Calado/Fisichella

Die 24h von Daytona boten für BMW ein großes Lernfeld. Der M6 GTLM um die Fahrer Edwards/Tomczyk fiel einem Getriebeschaden zum Opfer und der Schwesterwagen konnte dem Speed der Konkurrenz nichts entgegenhalten. Sollte es BMW gelingen, den Abstand zu den Rivalen zu schließen, wären mit taktischem Geschick vordere Plätze möglich.

#24 BMW Team RLL: Edwards/Tomczyk/Catsburg
#25 BMW Team RLL: Auberlen/Sims/Wittmer

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