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24h Daytona: Ford GT und Acura DPi im Retro-Look
Bei den 24 Stunden von Daytona werden einige Rennwagen in historischen Lackierungen antreten. Ford und Acura haben nun ihre Designs gezeigt. Auch ein GTD-Mercedes erinnert an die Vergangenheit. Weitere werden folgen.
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Die IMSA-Serie begeht in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum. Exakt 50 Jahre ist es mittlerweile her, dass John Bishop, dessen Frau Peggy und NASCAR-Gründer Bill France Senior (Big Bill) das amerikanische Championat aus der Taufe hoben. Im Laufe des Jahres 2019 wird es deswegen etliche Feierlichkeiten geben. So hat die IMSA beispielsweise ein eigenes Logo für die Jubiläumssaison entworfen. Darüber hinaus haben die Serienverantwortlichen die teilnehmenden Teams per Bulletin dazu ermutigt, gerne auch in historischen Lackierungen anzutreten.
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Das Ford Werksteam Chip Ganassi Racing ist dem Aufruf gefolgt und tritt bei den anstehenden 24 Stunden von Daytona in zwei ganz speziellen Designs an. Der Wagen von Joey Hand, Dirk Müller und Sébastien Bourdais wird in den Farben des Roush Racing Motorcraft Ford Mustang antreten. Damit soll an das Jahr 1985 erinnert werden, als John Jones, Wally Dallenbach Jr. und Doc Bundy den Klassensieg in der GTO-Kategorie der 24 Stunden von Daytona eingefahren hatten. Jones konnte 1985 zudem den GTO-Fahrer-Titel in der IMSA nach Hause holen. "Es ist immer cool, etwas Neues zu haben, nachdem wir drei Jahre lang die gleichen Farben verwendeten. Mir wird es Spaß machen, das neues Motorcraft-Thema am Auto zu haben. Die Leute werden es wirklich lieben. Für mich persönlich wird es jedoch sehr merkwürdig. Mein Opa und mein Vater hatten einen Autoteile-Laden. Somit erinnere ich mich an Regale, die voll mit Motorcraft-Teilen waren", blickt Joey Hand zurück auf seine Kindheit. Der zweite Ford GT, der in Daytona von Richard Westbrook, Ryan Briscoe und Scott Dixon gefahren wird, tritt in einem Design von Castrol an. Die Schmierstoff-Marke ist bereits langjähriger Partner von Ford im Motorsport. "Ich bin wirklich aufgeregt und stolz darauf, dass Ford etwas unternimmt, um das 50-jährige Jubiläum der IMSA zu feiern. Ford und Castrol hatten in diesen Jahren viele erfolgreiche Momente. Ich habe genug Aufnahmen von Autos in dieser Farbgebung gesehen, die in Daytona fuhren – und zwar noch bevor die Busstopp-Schikane eingebaut wurde. Dies war eine sehr ikonenhafte IMSA-Periode", ist Richard Westbrook ebenfalls entzückt.
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Auch Acura wird seine beiden DPi in einem ganz besonderes Outfit auflaufen lassen. Die Fahrzeuge vom Team Penske erscheinen 2019 in einem weiß/orange/schwarzen Farbkleid. Das soll an die Jahre 1991 bis 1993 erinnern, als Parker Johnstone dreimal hintereinander die Lights-Klasse der IMSA mit einem Acura Spice gewann.
Neben den Ford GT und den Acura DPi sollen auch noch weitere Fahrzeuge bei den 24 Stunden von Daytona in einem Retro-Look an den Start gehen. Schon beim gerade abgehaltenen Roar-Test lief der Mercedes-AMG GT3 von Riley Motorsports in einer historischen Lackierung auf. Dort war der Wagen von Ben Keating, Jeroen Bleekemolen, Luca Stolz und Felipe Fraga im Design von Wynn‘s unterwegs. Diese Farbgebung soll an einen Porsche 962C von Hotchkis Racing aus dem Jahre 1987 erinnern.
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