Steckbrief

Pierre Gasly

Rennfahrer

Vorname: Pierre
Nachname: Gasly
Spitzname: Gaz-Gaz
Webseite: www.pierregasly.com/fr.html
Twitter: PierreGASLY
Nationalität: Frankreich
Geburtsdatum: 07.02.1996 in Rouen, Frankreich (23 Jahre, 6 Monate und 13 Tage)
Familienstand: Ledig
Wohnort: Milton Keynes
Größe: 177 cm
Gewicht: 68 kg
Hobbys: Tennis, Badminton, Squash, Football, Ski fahren, Videospiele
Lieblingssportart(en): Motorsport
Lieblingsstrecke: Spa
Lieblingsspeise(n): Fajitas
Lieblingsmusik: Electro, US-Rap und Flight Facilities

Der Genfer Romain Grosjean war zu Beginn der Saison 2016 der einzige Grand-Prix-Stammfahrer mit französischem Pass. Aber so langsam wird das wieder was mit der Grande Nation – Esteban Ocon fährt 2017 bei Force India, und 2017 will ein dritter Franzose an den Start gehen: Pierre Gasly aus der Rennstadt Rouen, Team-Leader der Red-Bull-Junioren.

Gasly ist ein Absolvent der klassischen französischen Rennleiter: Kartsport, französische Formel Renault, Formel Renault 3.5, GP2.

Gasly fuhr von 2006 bis 2010 Rennkarts. Er wurde unter anderem EM-Zweiter 2010 und Weltcup-Vierter. Damit war klar: Der Junge war bereit für den Aufstieg in den Automobilsport.

In der französischen Formel 4 lebte er sich 2011 prächtig ein: Vier Laufsiege, dritter Schlussrang. In der Formel Renault tat er sich dann ein wenig schwerer, erst im zweiten Jahr konnte er sich durchsetzen – Meister 2013.

Ein Jahr darauf stand ihm in der Formel Renault 3.5 (übrigens in einem Fahrzeug von Arden, also von Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner) nur jener Carlos Sainz junior vor der Sonne, der heute für Toro Rosso Formel 1 fährt und ebenfalls zur Red-Bull-Familie gehört.

Gasly schnupperte daneben schon in der GP2-Klasse, wo er 2015 eine komplette Saison bestritt – achter Schlussrang, mit zweiten Rängen in Ungarn und Russland als Höhepunkte.

Zum offiziellen Test- und Ersatzfahrer von Red Bull Racing ist Pierre Gasly im Herbst 2015 ernannt worden. In der GP2-Serie wechselte er zur Saison 2016 hin von DAMS zum Neuling Prema.

Gasly war sich seiner Sache sicher: Titelgewinn mit GP2, das würde für ihn einen Platz im Formel-1-Rennstall von Toro Rosso bedeuten. Erst beim Finale von Abu Dhabi konnte Pierre den starken Italiener Antonio Giovinazzi abfangen. Weil Red Bull den beiden Toro-Rosso-Piloten Carlos Sainz und Daniil Kvyat die Treue hielt, blieb für Gasly keinen Platz im GP-Feld. Er behielt seine Rolle als Test- und Ersatzfahrer für Red Bull Racing und Toro Rosso und wurde in der japanischen Superformula auf den Titel angesetzt. Daraus wurde letztlich nichts, weil Gasly dank regelmässiger Spitzenpositionen zwar mit Titelchancen zum Finale von Suzuka reiste, die beiden restlichen Rennen dort aber wegen den Auswirkungen eines Wirbelsturms abgesagt werden musste. Gasly blieb auf dem zweiten Schlussrang sitzen.

Als klar wurde, dass Daniil Kvyat bei Red Bull in Ungnade fällt und Carlos Sainz an Renault ausgeliehen wird, gab Gasly in Malaysia sein WM-Debüt in der Formel 1: Der Franzose erreichte in Sepang Platz 14, wurde in Suzuka Dreizehnter, in Mexiko wiederholte er diese Leistung, in Brasilien sprang Platz 12 heraus, beim WM-Finale von Abu Dhabi Rang 16. Anders gesagt: Gasly blieb punktelos.

Red-Bull-Rennchef Dr. Helmut Marko erkannte jedoch genügend Potenzial, um dem Franzosen für 2018 eine komplette Saison zu ermöglichen. Der Grazer sagte zum Debüt in Malaysia: «Red Bull hat, im kompletten Gegensatz zu Mercedes und Ferrari, Eier. Wir stecken junge Talente ins Auto. Vor allem im ersten Training im Nassen hat er gezeigt, dass er keine Angst hat, dass er eine gute Fahrzeugkontrolle besitzt. Über das ganze Wochenende hat er keinen Fehler gemacht, es war ein sehr gutes Debüt.»

2018 bedankte sich Pierre Gasly für das Vertrauen mit einer guten Saison. Rang 4 in Bahrain war das Highlight, aber auch Platz 7 in Monaco und Rang 6 in Ungarn durften sich sehen lassen. Der Franzose zog sich so gut aus der Affäre, dass Red-Bull-Rennchef Dr. Helmut Marko beschloss – Gasly ist der richtige Mann, um 2019 an der Seite von Max Verstappen für Red Bull Racing zu fahren.

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