Steckbrief

Pascal Wehrlein

Rennfahrer

Vorname: Pascal
Nachname: Wehrlein
Spitzname: k.A.
Webseite: www.pascal-wehrlein.de/
Twitter: PWehrlein
Nationalität: Deutschland
Geburtsdatum: 18.10.1994 in Sigmaringen, Deutschland (24 Jahre, 1 Monat und 25 Tage)
Familienstand: Ledig
Wohnort: Worndorf
Größe: 175 cm
Gewicht: 61 kg
Hobbys: Fußball, Tischtennis, Snowboard, Wakeboarden
Lieblingssportart(en): Motorsport
Lieblingsstrecke: Hungaroring
Lieblingsspeise(n): Steak
Lieblingsmusik: Hip-Hop, Rap, Pitbull, David Guetta, Limp Bizkit

Pascal Wehrlein begann seine Karriere 2003 im Kartsport, 2010 wechselte er in den Formelsport und trat für Mücke Motorsport in der ADAC Formel Masters an. 2011 blieb er bei Mücke Motorsport und sicherte sich mit 8 Siegen in 24 Rennen und insgesamt 13 Podestplätzen den Meistertitel.

Wehrlein blieb 2012 bei Mücke Motorsport, dieses Mal jedoch in der Formel-3-Euroserie und wurde auf dem Norisring als Sieger gewertet, da die beiden Fahrer vor ihm nur Gaststarter waren. Seinen nächsten Sieg holte er am Nürburgring, Wehrlein wurde am Ende der Saison als Zweiter hinter Daniel Juncadella bester Rookie. In der europäischen Formel-3-Meisterschaft, zu der jeweils das erste und dritte Rennen an einem Formel-3-Euroserie-Rennwochenende und mehrere Veranstaltungen der britischen Formel-3-Meisterschaft zählten, wurde Wehrlein Vierter.

2013 trat Wehrlein mit Mücke Motorsport in der europäischen Formel-3-Meisterschaft an. In Monza stand er als Sieger auf dem Podium und wurde im weiteren Saisonverlauf noch ein Mal Zweiter und ein Mal Dritter. Darüber hinaus startete er – ebenfalls für Mücke Motorsport – in einem Mercedes in der DTM und führte bereits bei seinem Debüt in Hockenheim das Rennen zwischenzeitlich an. Ein Rennen später holte er in Brands Hatch als Zehnter seinen ersten Punkt. Am Ende der Saison war er 22. der Gesamtwertung.

2014 wechselte Wehrlein zu HWA und stand auf dem EuroSpeedway Lausitz zum ersten Mal auf der Pole-Position, die er auch in einen Sieg ummünzen konnte. Mit 19 Jahren wurde er so zum bisher jüngsten Sieger eines DTM-Rennens. 2015 setzte Pascal Wehrlein den Aufschwung fort und wurde zum jüngsten DTM-Champion.

Im September 2014 wurde Pascal Wehrlein als neuer Test- und Ersatzfahrer des Formel-1-Teams verkündet. 2015 sass er testhalber nicht nur im Silberpfeil, sondern auch im Rennwagen von Force India.

Mercedes war dann Steigbügelhalter für den Schritt zum Stammfahrer: Für 2016 brachte ihn das deutsche Unternehmer bei Manor Racing unter, die Mercedes-Motoren verwenden. Wehrlein schlug sich beachtlich: Dank seiner tollen Fahrt in Österreich (Rang 10) lag Manor sogar lange unter den Top-Ten der WM, erst beim zweitletzten Rennen des Jahres in Brasilien konnte Sauber dank Rang 9 von Felipe Nasr am kleinen Manor-Team vorbeiziehen.

Ironie der Geschichte: Während Manor danach in die Insolvenz rutschte, platzierte Mercedes seinen Zögling Wehrlein beim Schweizer Sauber-Team für 2017.

Nach der Saison nahm Wehrlein am Race of Champions teil. Das war der Anfang einer langen Leidensgeschichte. «Ich habe mir im Unfall beim Race of Champions drei Wirbel gebrochen, fünf waren gestaucht. Die Ärzte nennen das Kompressionsfrakturen. Die gebrochenen Wirbel befinden sich in der Brustwirbelsäule, die Stauchungen begannen aber im Nackenbereich, weil von dort her der Schlag gekommen war.»

«Mercedes und Sauber wussten immer Bescheid. Da wurde immer mit offenen Karten gespielt. So bald mein Fitness-Level gut genug ist, bin ich im Auto. So war das abgemacht. Was dann die Medien daraus gemacht haben, ist eine andere Sache. Wir haben nicht genau gesagt, was war, aber wir haben aus der Rückenverletzung nie ein Geheimnis gemacht. Ich meine, wenn wir von Verletzung sprechen, dann ist das ja keine Muskelverspannung. Verletzt ist verletzt. Wenn eine Freigabe der Ärzte vonnöten ist, dann muss man ja auch eins und eins zusammenrechnen können. Für mich hat sich nichts geändert: In Australien habe ich gesagt – ich kann nicht fahren, ich steige wieder ein, wenn ich fit bin. Mercedes und Sauber wussten das.»

Ab Bahrain sass Wehrlein wieder im GP-Renner. Eine taktische Meisterleistung in Spanien (Rang 8) und kluges Durchhalten in Baku (Platz 10) führten zu den einzigen WM-Punkten von Sauber 2017. Aber Wehrlein rutschte ins Abseits, weil seine grösste Befürworterin im Rennstall, Teamchefin Monisha Kaltenborn, entlassen wurde. Schon im Herbst war klar: Sauber würde 2018 kein Auto für Wehrlein haben.

Der Sigmaringer betonte immer wieder, Mercedes werden schon für ihn schauen, aber das sah Williams ein wenig anders. Und auch von Mercedes waren auf einmal andere Töne zu hören. Teamchef Toto Wolff in Texas vielsagend: «Es kommt der Punkt, an welchem ein Fahrer auf eigenen Beinen stehen muss.»

Pascal Wehrlein ist gelernter Feinmechaniker. Er absolvierte seine Ausbildung im Betrieb seines Vaters. Seine Mutter stammt aus Mauritius.

Pascal Wehrlein © LAT Pascal Wehrlein

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