«Weiße Perle»: Aprilia-Asse Bezzecchi und Martin fahren GP im Vespa-Design
Für das weitere Italo-Heimspiel von Aprilia im Rahmen des San Marino-GP präsentiert sich das offizielle Werksteam zu Ehren der Konzernmarke Vespa ganz in Weiß. Das Piaggio-Kultgerät feiert Jubiläum.
Die Aprilia RS-GP ganz in Weiß – gab es das nicht schon einmal? Korrekt – zuletzt wurde der MotoGP-Renner aus Noale anlässlich der Vertragsverlängerung mit Marco Bezzecci umlackiert. Im Zuge der aufwändigen PR-Aktion in Sepang wurde der weiße Prototyp Bezzecchi im Brautlook zur Seite gestellt – mit Bezzecchi im schwarzen Einteiler.
Doch der Unterschied liegt im Detail – und nun sind auch die Piloten «ganz in Weiß» und mit einem anderen Motiv unterwegs. Im spätsommerlichen Misano Adriatico geht es nun um das wohl tragende Element des Piaggio-Konzerns – die Vespa. Bereits das ganze Jahr feiert man das 80-jährige Bestehen von Vespa. Das unschlagbar erfolgreiche Vehikel ist nun auch Leitmotiv der MotoGP-Mannschaft unter Racing-CEO Massimo Rivola. Das komplette Werksteam widmet den Auftritt am GP-Sonntag jenem Roller, der, knapp 20 Millionen Mal gebaut, seit Jahrzehnten das Rückgrat des Unternehmens ist.
Dazu schlägt man eine Brücke in die F1-Welt. Erinnern soll das Design auch an Formel-1-Legende Gilles Villeneuve, wie Massimo Rivola in Misano mit Blick auf die «Perla Bianca» erklärte: «In den 80 Jahren der Vespa, einer Ikone, die Generationen überdauert hat und auch heute noch ein weltweit anerkanntes Symbol darstellt, wäre es fahrlässig gewesen, nicht die Verbindung zu Gilles Villeneuve zu feiern, einem der beliebtesten Fahrer in der Geschichte der Formel 1. Gilles hat Millionen von Fans mit seinem Talent und seiner Art, den Rennsport zu interpretieren, begeistert, genauso wie Vespa Millionen von Menschen für sich gewonnen hat.»
Rivola weiter: „Diese Erinnerung anlässlich unseres Heimrennens nach Misano zurückzubringen, ist eine Möglichkeit, zwei Ikonen zu feiern, die – obwohl sie unterschiedlichen Welten angehören – tiefe Spuren in der Geschichte und der kollektiven Vorstellung von Millionen von Menschen hinterlassen haben. Es gibt zudem einen wunderbaren Zufall mit dem Formel-1-Grand-Prix von Madrid, der an diesem Wochenende stattfindet. In Jarama feierte Gilles 1981 seinen letzten Sieg – dem Jahr, aus dem der Rennanzug stammt, den wir neu interpretiert haben.»
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