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Luca Ludwig: «GT3-Ferrari lässt sich einfach fahren»

Ex-Champion Luca Ludwig blickt auf seine Saison im ADAC GT Masters zurück. Er startete 2018 im Ferrari 488 GT3 von HB Racing und hatte bei den letzten beiden Stationen sogar Werksfahrer Davide Rigon als Teamkollegen.

ADAC GT Masters

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Nach vier Jahren bei Zakspeed war es für Ludwig Zeit für ein neues Umfeld. Der Bonner wechselte vor der Saison nicht nur das Auto, sondern auch zum österreichischen Rennstall HB Racing. Dort ging er erstmals mit dem Ferrari 488 GT3 an den Start, der zudem seinen Einstand in der 'Liga der Supersportwagen' feierte. Zu Beginn lief es sehr gut: Gleich beim ersten Lauf in Oschersleben kletterte er auf das Podest. Beim zweiten Lauf in Most schrammte Ludwig als Vierter nur knapp am Podium vorbei. Am Red Bull Ring standen die Chancen ebenfalls gut. Von der zweiten Position aus startend, zwang ihn allerdings ein Reifenschaden nach der ersten Runde zur Aufgabe.

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Nach weiteren Rückschlägen zur Saisonmitte gelang es dem Ferrari beim Finale in Hockenheim erstmals, in beiden Rennen in die Punkteränge zu fahren. Den Großteil der Saison startete Ludwig zusammen mit ADAC GT Masters-Rückkehrer Dominik Schwager, der am Red Bull Ring verletzungsbedingt durch Alfred Renauer vertreten wurde. Ferrari-Werksfahrer Davide Rigon übernahm schließlich bei den letzten beiden Läufen neben Ludwig das Steuer des 488 GT3.

"Der Schritt war zur Standortbestimmung sehr wichtig. Davide ist ein sehr schneller Pilot und kennt das Auto aus dem Effeff", so Ludwig. "Dass selbst ein Spitzenfahrer wie er es nicht schaffte, mit dem Auto unter die Top Fünf zu fahren, zeigt, dass es nicht an den Piloten oder am Team lag, dass wir nicht erneut auf das Podest gefahren sind."

Die Umstellung auf das neue Team HB Racing bereitete Ludwig keine Schwierigkeiten. "Wir waren gleich beim ersten Rennen auf dem Podium und das schweißt einfach zusammen. Deshalb war von der ersten Minute an starker Teamspirit da. Auch wenn die Saison nicht die erhofften Erwartungen erfüllt hat, hat das Team einen klasse Job gemacht und das Maximale aus dem Auto rausgeholt." Auch der Ferrari bereitete dem 30-Jährigen viel Spaß. "Wie die meisten GT3-Autos lässt sich auch der Ferrari sehr gutmütig und einfach fahren", erläutert Ludwig. Eine neue Herausforderung war er für ihn somit nicht, aber dennoch etwas Besonderes - denn der rote Italiener ist ein Unikum in der Serie. "Deswegen standen wir vor allem zu Saisonbeginn bei den Fans und Medien im Mittelpunkt des Interesses. Und viele Konkurrenten haben durch uns eine Gefahr befürchtet", so Ludwig.

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Für 2019 stehen die Pläne des Bonners noch nicht fest: "Ich präferiere eine langfristige Zusammenarbeit mit HB Racing. Daher wäre ein Verbleib dort für Fahrer und Team am sinnvollsten. Dennoch gibt es Optionen, die es zu prüfen gilt. Maßstab ist dabei immer die potenzielle Siegfähigkeit des Gesamtpakets."

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